Glaubhafte Hinweise

19. Juni 2019 13:24; Akt: 19.06.2019 14:16 Print

UNO: Saudi-Prinz in Khashoggi-Mord verwickelt

Erst hat Saudi-Arabien das Verschwinden von Khashoggi in Istanbul bestritten, Beweise beseitigt, dann seine Ermordung eingeräumt. Glaubhafte Hinweise belasten jetzt den saudischen Kronprinzen.

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Die Vorwürfe verdichten sich: UN-Menschenrechtsexpertin Agnès Callamard sieht „glaubhafte Hinweise“ auf eine persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman für die Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.


Saudi-Kronprinz Mohammes bin Salman

Um vollständig aufzuklären, wer hinter dem Mord steckt, sollen allerdings weiterführende Untersuchungen nötig sein, so Callamard in ihrem Bericht an den UN-Menschenrechtsrat, der in Genf veröffentlicht wurde. Kronprinz Mohammed bin Salman war mehrfach als Drahtzieher der Bluttat verdächtigt worden. UN-Sonderberichterstatterin Callamard fordert jetzt internationale Sanktionen gegen den Kronprinzen.

Rückblick:
Journalist Khashoggi war im Oktober 2018 in Istanbul von einem aus Riad eigens angereisten Spezialkommando ermordet worden, als er im Konsulat Papiere für seine Hochzeit abholen wollte. Das hat die saudische Führung nach internationalem Druck eingeräumt und elf Männern den Prozess gemacht.


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(isa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • beere am 19.06.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Was für eine Neuigkeit !

    Wer hätte das gedacht.

  • Robert O am 19.06.2019 22:15 Report Diesen Beitrag melden

    Kriegsgefahr wird dadurch größer

    Also wird ein Krieg USA+Saudi gegen Iran immer wahrscheinlicher. Der eine möchte trotz mieser Leistung und noch mieseren Umfrageergebnissen, Wiedergewählt werden, der andere möglichst schnell ein anderes Thema ins Gespräch bringen. Würde mich nicht wundern wenn man am Ende feststellt, dass die Angriffe auf die Tanker von Saudis beauftragt oder durchgeführt wurden. Hauptsache wir haben einen Grund Krieg zu führen. Die Massenvernichtungswaffen im Irak, hat anscheinend dann die Putzfrau versteckt, denn sie wurden, trotz Geheimdienst, nie gefunden.

  • Chimnez am 20.06.2019 06:06 Report Diesen Beitrag melden

    Theater... auf der Weltbühne

    Verhaften und verurteilen, die Beweise sind klar ersichtlich. Im Gegensatz zu den Kuscher die auf allen Vieren umher rutschen wenn es um MBS geht, hatte man im Fall Skripal gleich den Schuldigen ohne Beweise gefunden und.... sanktioniert. Kasperltheater, dass uns hier geboten wird.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Chimnez am 20.06.2019 06:06 Report Diesen Beitrag melden

    Theater... auf der Weltbühne

    Verhaften und verurteilen, die Beweise sind klar ersichtlich. Im Gegensatz zu den Kuscher die auf allen Vieren umher rutschen wenn es um MBS geht, hatte man im Fall Skripal gleich den Schuldigen ohne Beweise gefunden und.... sanktioniert. Kasperltheater, dass uns hier geboten wird.

  • Kommmisssar am 20.06.2019 02:47 Report Diesen Beitrag melden

    Oberst fürst Hinta

    Hätte nie im Leben gedacht einen guten Kommentar hier zu finden.

  • Robert O am 19.06.2019 22:15 Report Diesen Beitrag melden

    Kriegsgefahr wird dadurch größer

    Also wird ein Krieg USA+Saudi gegen Iran immer wahrscheinlicher. Der eine möchte trotz mieser Leistung und noch mieseren Umfrageergebnissen, Wiedergewählt werden, der andere möglichst schnell ein anderes Thema ins Gespräch bringen. Würde mich nicht wundern wenn man am Ende feststellt, dass die Angriffe auf die Tanker von Saudis beauftragt oder durchgeführt wurden. Hauptsache wir haben einen Grund Krieg zu führen. Die Massenvernichtungswaffen im Irak, hat anscheinend dann die Putzfrau versteckt, denn sie wurden, trotz Geheimdienst, nie gefunden.

  • beere am 19.06.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Was für eine Neuigkeit !

    Wer hätte das gedacht.