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Stermann hat jetzt (k)einen ukrainischen Babysitter

Dirk Stermann suchte einen Babysitter – stattdessen bekam er "Jesus auf der Triester Straße". Dieser steht jetzt im Mittelpunkt seines neuen Buches.

04.07.2022, 22:38
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Dirk Stermann hat in diesem Sommer noch viel vor.
Ingo Pertramer

"Mache alles!" Mit diesen Worten bewarb sich – Schmäh ohne – ein junger Mann bei Dirk Stermann (56). Der war – im echten Leben – auf der Suche nach einem Babysitter für sein Kindergartenkind. Der Bewerber sah laut Stermann aus "wie Jesus auf der Triester Straße".

Kein Babysitter

Den Job bekam er nicht, dafür aber einen anderen. Er wurde zum "Gedankenspiel", zum fiktiven ukrainischen Mann, der im Zentrum von Stermanns neuem Buch "Maksym" steht. Das erscheint am 19. Juli, zwei Tage davor liest er daraus im Wiener Theater im Park. Den Sommer frei von "Willkommen Österreich" nutzt der ORF-Comedian, um an seinem Soloprogramm "Zusammenbraut" zu arbeiten. "Kollege Christoph Grissemann fand es zu anstrengend, ein Programm zu schreiben", erzählt der Duisburger "Heute".

"Es war praktisch, dass ich mich nicht immer mit ihm treffen musste. So musste ich nur mit meiner eigenen Psyche klarkommen und nicht auch noch mit seiner komplizierten." Und ja: "Natürlich ist es bizarr, mit 56 sein erstes Solo-Programm zu machen. Ich fühle mich auch wie ein 20-Jähriger, was die Aufregung betrifft."

Gespielt wird "Zusammenbraut" ab 12. Oktober

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