In der Praxis ausprobiert

28. Februar 2017 16:04; Akt: 29.05.2017 17:20 Print

devolo GigaGate im Test: Power für das WLAN-Netz

devolo hat mit GigaGate eine WLAN-Brückenlösung präsentiert, die über weite Strecken Internetempfang bieten soll.

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ie Basisstation des GigaGate wird mittels LAN-Kabel an den Router angeschlossen. Dort, wo WLAN benötigt wird, wird dann der Satellit aufgestellt. Mit diesen zwei Schritten ist die Einrichtung des GigaGate auch schon abgeschlossen. Nicht nur, dass dies simpel abläuft, auch bei der Inbetriebnahme funktioniert alles kinderleicht und die Verbindung mit WPA2-Verschlüsselung wird automatisch hergestellt. Genutzt werden vier Funk-Verbindungen über das 5-Gigahertz-Netz und ein eigenes WLAN-Netz mit 2,4 Gigahertz. Laut devolo sind dabei Geschwindigkeiten bis zu zwei Gigabit pro Sekunde möglich - abhängig von der zu überbrückenden Distanz und den Störfaktoren. Im Test konnten wir die mögliche Reichweite von 300 Metern zwar wegen baulicher Beschränkungen nicht überprüfen, es scheint aber realistisch zu sein, dass zumindest noch ein halbwegs starkes Signal ankommt, das zum Surfen reicht. Zwischen 20 und 40 Metern mit Mauern und anderen Drahtlosnetzwerken dazwischen zeigte GigaGate dafür solide, gute Ergebnisse. So drastisch ausgereizt konnten wir 250 MBit/s bis immerhin noch 120 MBit/s erreichen. Unser herkömmlicher WLAN-Router versagte dagegen komplett und eine Kabelverbindung wäre aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich gewesen. Klasse: Videostreaming in HD funktionierte verzögerungsfrei, das Surfen schnell und ohne Unterbrechungen. Unser Fazit: Die Kosten von 229,99 Euro scheinen auf den ersten Blick teuer, GigaGate lohnt sich aber in Wohnungen und Häusern, die man nicht mit Kabeln verbauen will und in denen man verschiedene Bereiche trotzdem im WLAN versorgt haben will.

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Wo herkömmliche Router-WLANs versagen, soll devolo punkten. Gleichzeitig soll das GigaGate aber auch stabil hohe Datenraten garantieren. Heute Digital hat getestet, was das Starterkit um 229,99 Euro, bestehend aus Basisstation und Satellit, kann.

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Wer eine kleine Wohnung oder nur ein Zimmer hat, ist mit einem WLAN-Router bestens bedient. Gerade bei großen Bauten hat man aber am anderen Ende des Router-Empfangs entweder unterirdische Datenraten oder gar kein Netzwerk mehr. Hier will GigaGate ansetzen, mit der Besonderheit, dass es kabellos funktioniert. Die Basisstation des GigaGate wird mittels LAN-Kabel an den Router angeschlossen. Dort, wo WLAN benötigt wird, wird dann der Satellit aufgestellt.

Mit diesen zwei Schritten ist die Einrichtung des GigaGate auch schon abgeschlossen. Nicht nur, dass dies simpel abläuft, auch bei der Inbetriebnahme funktioniert alles kinderleicht und die Verbindung mit WPA2-Verschlüsselung wird automatisch hergestellt. Genutzt werden vier Funk-Verbindungen über das 5-Gigahertz-Netz und ein eigenes WLAN-Netz mit 2,4 Gigahertz. Laut devolo sind dabei Geschwindigkeiten bis zu zwei Gigabit pro Sekunde möglich - abhängig von der zu überbrückenden Distanz und den Störfaktoren.

GigaGate in der Praxis und Fazit

Im Test konnten wir die mögliche Reichweite von 300 Metern zwar wegen baulicher Beschränkungen nicht überprüfen, es scheint aber realistisch zu sein, dass zumindest noch ein halbwegs starkes Signal ankommt, das zum Surfen reicht. Zwischen 20 und 40 Metern mit Mauern und anderen Drahtlosnetzwerken dazwischen zeigte GigaGate dafür solide, gute Ergebnisse. So drastisch ausgereizt konnten wir 250 MBit/s bis immerhin noch 120 MBit/s erreichen - Ergebnisse, die auch andere Tester bestätigten. 

Unser herkömmlicher WLAN-Router versagte dagegen komplett und eine Kabelverbindung wäre aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich gewesen. Klasse: Videostreaming in HD funktionierte verzögerungsfrei, das Surfen schnell und ohne Unterbrechungen. Unser Fazit: Die Kosten von 229,99 Euro scheinen auf den ersten Blick teuer, GigaGate lohnt sich aber in Wohnungen und Häusern, die man nicht mit Kabeln verbauen will und in denen man verschiedene Bereiche trotzdem im WLAN versorgt haben will. Im Test lieferte GigaGate tolle Ergebnisse ohne Probleme, eine Empfehlung für die WLAN-Bridge!

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(rfi)

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