Sankt Pölten

07. März 2019 17:00; Akt: 07.03.2019 13:12 Print

Wieder Donnerstags-Demo in St. Pölten: Thema Frauen

Am Donnerstag, 14. März, findet die dritte Donnerstagsdemo in Sankt Pölten statt. Treffpunkt: 18:00 Uhr, Bahnhofplatz/Kremser Gasse.

1. Demo in St. Pölten (Bild: Erich Wessely)

1. Demo in St. Pölten (Bild: Erich Wessely)

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Nach zwei recht gut besuchten Donnerstags-Demos in St. Pölten (mehr dazu hier - und hier) und einer Demo in Amstetten, findet am 14.3. die dritte Demo in der Landeshauptstadt statt. Nach dem Protestmarsch durch St. Pölten (Beginn 18 Uhr) wird es am Riemerplatz wieder eine Abschlussveranstaltung geben, bei der informative Reden genauso wenig fehlen werden wie musikalischer Protest, diesmal vorgetragen von Angelika Sacher und Klaus Bergmaier. Im Mittelpunkt der Demo am 14.3. sind Frauen.

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Harald Giefing von den St. Pöltner Gutmenschen zum Thema Frauen: "Frauen erhielten in Österreich erst vor hundert Jahren ihr Wahlrecht. Sie wurden erst vor 40 Jahren gleichberechtigt in Ehe, Privatwirtschaft und Bundesdienst und erst ein paar Jahre später vor jedweder Diskriminierung gesetzlich geschützt. Man erlaubte ihnen im Falle einer Schwangerschaft, selbst über ihren Körper zu bestimmen. Vor 30 Jahren erst hat man ihre Ausbildung angeglichen, ihnen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auch in der Ehe zuerkannt, und wurden auch als Unverheiratete zu mündigen Müttern erklärt."

Frauenrechte durch VP-FP in Gefahr

Giefing weiter: "Erst vor 20 Jahren wurde entschieden, dass Täter das Haus verlassen müssen und nicht die, meist weiblichen, von Gewalt Betroffenen. Ihre Gleichstellung wurde Bestandteil der österreichischen Bundesverfassung. Eigentlich Selbstverständliches musste erst mühsam und über viele Jahrzehnte hinweg erkämpft werden. Nach 15 Monaten Schwarz-Blauer Regierung sind derlei Errungenschaften wieder in Gefahr:
12-Stunden Arbeitstag bei fehlenden Kinderbetreuungsplätzen, Streichungen für Frauenprojekte, Streichungen von Sozialleistungen, die insbesondere Alleinerzieherinnen oder sozioökonomisch benachteiligte Frauen weiter in die Armut bzw. Armutsgefährdung treiben, Projekt zu Gewalt gegen Frauen von Innenministerium eingestellt, Zwangsberatungen vor Schwangerschaftsabbrüchen, Gewalt, der hauptsächlich Frauen in der österreichischen Mehrheitsbevölkerung ausgesetzt sind, wird durch rassistische Aussagen auf Migranten verlagert und damit verleugnet....bis hin zu Bekleidungsvorschriften für Frauen."

Mehr Infos dazu auf Facebook unter: Donnerstagsdemo St. Pölten
und unter www.donnerstagsdemo-stpoelten.at

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nimmer Lang am 07.03.2019 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Das alte Spiel eben

    Da versucht eine fehlgeleitete Minderheit die Mehrheit zu tyrannisieren.

  • Statistiker am 07.03.2019 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht mehr auszuhalten

    Kaum vergeht in Sankt Pölten einmal eine Woche ohne Messermord oder Vergewaltigung, trauen sich die Omas gegen alles Gute und die anderen Linken wieder aus ihren Löchern. Ja, wir wissen, ihr seid unverbesserlich und lernresistent, dennoch ist euer Geschrei völlig überflüssig.

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  • CulturaNonGrata am 07.03.2019 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Nach der Überschrift

    dachte ich, man sei endlich zur Vernunft gekommen. Frauenrechte sind von FPÖVP bei weitem weniger in Gefahr wie von unseren Friedensreligiösen aus dem Mittelalter.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hugh Mungus am 12.03.2019 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    Frauenwahlrecht

    Tatsächlich bin ich nicht über den Fakt schockiert, dass das es das Frauenwahlrecht in Österreich erst seit 100 Jahren gibt. Österreich als Demokratie gibt es nämlich selbst erst seit 100 Jahren.

  • isabell am 09.03.2019 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    sorry

    @Karin das ist eine der dümmsten aussagen was ich je gehört habe ich muß garnichts ich muß nicht hinter den herd stehen und ich muß auch meinen mann nach nichts fragen ich habe mein eigenes geld und ich arbeite seit meinem 16.Lj. und mit meinem geld kann ich machen was ich will ich bin und werde nie von einem mann abhängig sein frauen die das sind sind selber schuld.

    • Neulengbach am 18.03.2019 11:58 Report Diesen Beitrag melden

      Stoppt diese Regierung

      Schauen wir mal wie lange noch, wenn es so weiter geht.

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  • Alexander Holm am 08.03.2019 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Donnerstagsdemo

    Wer tut etwas für die Leute die sich durch solche belästigt oder eingeschränkt fühlen? (Etwa weil sie mit nem ruhigen Einkaufsbummel gerechnet haben) Ich weiß: niemand - wer laut schreit hält sich ja für unheimlich wichtig

    • Karin am 18.03.2019 11:59 Report Diesen Beitrag melden

      Einkaufen???

      Nach 18 Uhr kannst du eh nur mehr bei wenigen Geschäften einkaufen.

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  • Nimmer Lang am 07.03.2019 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Das alte Spiel eben

    Da versucht eine fehlgeleitete Minderheit die Mehrheit zu tyrannisieren.

  • Statistiker am 07.03.2019 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht mehr auszuhalten

    Kaum vergeht in Sankt Pölten einmal eine Woche ohne Messermord oder Vergewaltigung, trauen sich die Omas gegen alles Gute und die anderen Linken wieder aus ihren Löchern. Ja, wir wissen, ihr seid unverbesserlich und lernresistent, dennoch ist euer Geschrei völlig überflüssig.

    • Karin am 07.03.2019 22:46 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht alles stimmt was in Gratisblättern

      Ich weiß es ist nicht so schlimm, wie es in den von Rechts geförderten Medien berichtet wird.

    • lucifer am 07.03.2019 23:01 Report Diesen Beitrag melden

      hat die geschlossene patienten ausflug ?

      die haben einen klescha...ehrlich zum kopfschütteln ..Wählerverlust durch demoterror kompensieren bringt nicht eine stimme mehr,..

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