Schon 2017

23. Mai 2019 17:50; Akt: 23.05.2019 20:04 Print

SPÖ bekam "Drogenfotos" angeboten

Jener Wiener Anwalt, der hinter dem "Ibiza-Video" stecken soll, soll der SPÖ bereits 2017 kompromittierendes Bildmaterial angeboten haben.

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Wie die "Presse" in ihrer Onlineausgabe berichtet, soll der SPÖ bereits in der zweiten Augusthälfte 2017 Bildmaterial angeboten worden sein, das Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus beim Drogenkonsum zeigen soll.

Der namentlich nicht genannte SPÖ-Mitarbeiter habe das Angebot des Wiener Anwalts M., der bei den Vorbereitungen, die zu den Videos geführt haben, behilflich gewesen sein soll, sofort abgelehnt. Auch habe er den damaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler nicht von dem unmoralischen Angebot in Kenntnis gesetzt.

"Paranoide Atmosphäre"

Als Grund dafür gibt der Mann im Gespräch mit der Presse an, dass die Stimmung in der Partei zum damaligen Zeitpunkt "paranoid" gewesen sein soll und die Ablehnung des Angebots "aus Prinzip" geschehen sei.

Niedermühlbichler selbst gab auf Nachfrage an, von der Existenz des Videos erst im Zuge der Berichterstattung erfahren zu haben. Alle Infos rund um die "Ibiza-Videos" und der Regierungskrise finden Sei bei uns im "Heute.at"-Liveticker.

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(mr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joseph am 23.05.2019 18:46 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Bleibt die Frage, bzw. stellt sich - da der Vorwurf nicht neu ist-: Wie kam es zu den Negativen Drogentests, die HC mehrfach vorlegte

    einklappen einklappen
  • Die neue Sabrina am 23.05.2019 18:38 Report Diesen Beitrag melden

    oho, das sieht schon nach Bumerang für

    die SPÖ aus !

    einklappen einklappen
  • Jasmine am 23.05.2019 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorfall

    Unbegreiflich, wie schlecht Menschen sein können.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Helmut Dirk am 24.05.2019 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Fragen, Fragen

    Steckt nicht nur Geldgier dahinter, sondern auch eine politische Absicht, denn die FPÖ hätte wohl am meisten für die Videos bezahlt, wurden ihr aber nicht angeboten, hätte ja nicht wie Erpressung ablaufen müssen. Welche Partei wird immer klarer, denn wem nützen sie am meisten? Und warum 1 Woche vor der EU-Wahl?

  • DieWeltderAktionisten am 24.05.2019 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Anwälten

    die sich zu so was hergeben, gehört sofort die Lizenz entzogen! Wo bleibt die Anwaltskammer?

  • Metatron am 24.05.2019 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweigen

    Es muss ein Gesetz her dass solche Angebote sofort zur Anzeige gebracht werden müssen. Da wird verschleppt geschwiegen und wenn was ist gesagt : Ja da war jemand. und und.

  • Christian am 24.05.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    "Drogenfotos" abgelehnt ?

    Klar, verstehe ich. Wenn das Schule gemacht hätte, müssten sich ja in Zukunft auch einige in der SPÖ und beim ORF fürchten ! ;)

  • Trevor am 24.05.2019 07:29 Report Diesen Beitrag melden

    Nirwanarani

    Es bleibt zu hoffen, dass der iranische Immo-Anwalt strafrechtlich dafür belangt wird. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.