"Wird nicht unterschreiben"

Wiener Grüne "werben" mit Benko für Volksbefragung

Um Unterschriften für günstigeres Wohnen zu bekommen, schickten die Grünen bereits Mahnungen. Nun haben sie den Signa-Boss als "Testimonial".
Wien Heute
16.12.2023, 06:00
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Wohn- und Mietbeihilfe ausweiten und vereinfachen, Raus aus Öl und Gas noch vor 2040, Mietpreisdeckel im Gemeindebau, Schutz unseres Wiener Altbaus, Leerstandsabgabe und Airbnb & Co. strenger regulieren – das sind die zentralen Forderungen der Kampagne "ZU HAUSE ZU TEUER" der Wiener Grünen.

"Mahnung" an Tausende Haushalte verschickt

Seit Ende November sind die Wiener Grünen auf Unterschriften-Fang, fordern auf belebten Orten wie Weihnachtsmärkten Passanten an, um für ihre Volksbefragung zu werben. Und sie verschickten an Tausende Wiener Haushalte eine Postwurfsendung, auf der groß "Mahnung" zu lesen war – "Heute" berichtete.

Jetzt haben die Grünen auf Signa-Chef Renè Benko als Werbe-Testimonial entdeckt, der jüngst mit seiner Holding in die Insolvenz geschlittert ist und damit die größte Pleite der zweiten Republik hinlegte. Die Pleite der Signa dürfte massive Auswirkungen auf die gesamte Immo-Branche haben und viele Unternehmen mitreißen, fürchtet ein deutscher Experte.

"René B. wird nicht unterschreiben"

"René B. wird nicht unterschreiben. Und Sie?" steht auf der neuesten Postwurf-Kreation der Wiener Öko-Partei. "Mit diesem Brief und dem Antwort-Kuvert rufen wir dazu auf, unsere Initiative zur Volksbefragung zu unterstützen, damit Wohnen in Wien günstiger und grüner wird", so die Wiener Grünen-Chefs Judith Pühringer und Peter Kraus. "Weil es sich eben nicht alle richten können, wie sie wollen", würden sich die Grünen für die Menschen stark machen. "Wir setzen uns deshalb für alle ein, weil die Wohnkosten in Wien durch die Decke gehen – und das müssen wir gemeinsam ändern", so die Grünen Parteivorsitzenden zu "Heute".

„"Unser Ziel ist, dass niemand mehr als ein Viertel des Einkommens für Wohnkosten ausgeben muss!"“
Judith Pühringer und Peter Kraus, Parteivorsitzende Grüne Wien

Konkret geht es darum, mindestens 60.000 Unterschriften für eine Volksbefragung zusammenzutragen. "Die rot-pinke Stadtregierung lässt die Menschen mit den steigenden Kosten allein, Das kann nicht sein. Darum haben wir die Initiative ,Zu Hause zu teuer' gestartet. Das Ziel ist eine Volksbefragung zur nachhaltigen Senkung der Wohnkosten", erklären Pühringer und Kraus. Ziel sei es, "dass niemand mehr als ein Viertel des Einkommens für Wohnkosten ausgeben muss!“

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