"Alle 10 bis 15 Jahre eine schwierige Situation"

Die Causa Strache habe die FPÖ in eine "schwierige Situation" gebracht, urteilt FPÖ-Generalsekretär Vilimsky. Eine solche gebe es für die Partei "alle zehn bis 15 Jahre".
Die derzeitige Krise bei den Freiheitlichen – ausgelöst durch Ibiza-Video, Neuwahl-Absturz und nun Abspaltung – sei eine "schwierige Situation", gab FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky am Samstag im Interview mit dem Ö1-Journal zu. "Die FPÖ kommt alle zehn bis 15 Jahre in eine schwierigere Situation", so Vilimsky. Früher sei es mit Haider gewesen, nun mit Strache.

Trotzdem sieht er die neue Partei DAÖ, die von drei Ex-FPÖlern rund um den Gemeinderat Karl Baron gegründet wurde, nicht als Abspaltung. Denn es handle sich dabei lediglich um drei Personen, so der FPÖ-Generalsekretär. Die Wählerinnen und Wähler würden immer "das Original" bevorzugen.

Der Rauswurf von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache sei nicht zu spät gekommen. Schließlich habe es einer "in die Tiefe gehenden Prüfung" bedurft.

Vertrauen in Nepp

In den aktuellen Wiener Landesparteiobmann Dominik Nepp hat Vilimsky volles Vertrauen. Dieser habe die "Kraft und Energie", Ruhe und Stabilität in die Partei zu bringen. Auch er selbst will die Wiener Landesgruppe unterstützen.

CommentCreated with Sketch.13 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Laut aktuellen Umfragen bevorzugen die Wählerinnen und Wähler die FPÖ momentan allerdings gar nicht mehr. In einer "Profil"-Umfrage werden die Freiheitlichen schon von den Grünen überholt.

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