"Bolingoli-Vibes" machen Rapid eine Klasse stärker

Am Samstag gastiert Rapid bei Hartberg. Die Chancen auf den zweiten Sieg unter Didi Kühbauer stehen gut – dank Punktegarant Boli Bolingoli.
Anpfiff zur elften Liga-Runde! Zehn Tage hatte Rapid-Coach Didi Kühbauer in der Länderspielpause Zeit, um den grün-weißen Kickern seine Ideen zu vermitteln. "Wir müssen das Spiel schneller machen", lautete die Devise.

Ob der Didi-Plan aufgeht, zeigt sich am Samstag in Hartberg. "Wir sind voller Energie", versichert Boli Bolingoli. Ein gutes Zeichen, wie ein Blick in die "Heute"-Datenbank beweist: Steht der Belgier in der Startelf, ist Rapid eine Klasse stärker. Im Detail: 30 Mal wurde Bolingoli in der Meisterschaft von Beginn an aufgeboten. Punkteschnitt: 1,87. Fehlte der 23-Jährige oder kam er als "Joker", holte Rapid nur 1,13 Zähler. Der Gegentorschnitt sank in Anwesenheit des Linksfußes von 1,4 auf einen Treffer.

"Ich wollte ein Zeichen setzen"



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Für mich ist das natürlich extrem positiv, erklären kann ich es aber nicht", grinst Bolingoli. "Vielleicht bringe ich einfach gute Vibes mit." Die versprühte er vor wenigen Wochen auch bei seiner Vertragsverlängerung bis 2021 – mitten in der Rapid-Krise. "Es war eine schwierige Zeit für uns. Ich wollte ein positives Zeichen setzen und die erhitzten Gemüter beruhigen. Deshalb sagte ich: Lass es uns jetzt machen."

Dass kurz nach der Unterschrift ein neuer Trainer präsentiert wurde, beschäftigt Bolingoli nur am Rande. "Ich habe mich auch unter Gogo Djuricin gut gefühlt, für mich persönlich hat sich nicht so viel geändert. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit. Kühbauer hat nicht viel geändert. Er lässt uns unser Spiel spielen. Wir haben ein bisschen das System geändert. Aber er schaut, dass wir uns wohl fühlen."

Von 50.000 auf 3.000 Fans



Vor zwei Wochen feierte Bolingoli in Glasgow vor 50.000 Fans sein Comeback. Am Samstag läuft der dynamische Außenverteidiger in Hartberg vor 3.000 Zuschauern auf. Ein Kulturschock droht. "Wenn du gegen die vermeintlich kleineren Klubs spielst, ist es oft sogar noch schwieriger. Du musst dich trotzdem wie auf ein Europa-League-Match vorbereiten. Das ist nicht immer leicht für den Kopf", gesteht der Fanliebling. "Das ist die Herausforderung für einen Fußballer. Du musst in jedem Spiel gleich motiviert sein, egal, welcher Bewerb es ist und wie viele Zuschauer kommen."

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