"FPÖ-Baron" doch nicht im Parlament

Norbert Van Handel bei einer FPÖ-Pressekonferenz (Archivbild)
Norbert Van Handel bei einer FPÖ-Pressekonferenz (Archivbild)Bild: picturedesk.com
Norbert Van Handel wird doch nicht für die FPÖ im Nationalrat sitzen. Der blaublütige Hofer-Vertraute hat den Einzug verpasst.
Am Montag, vor der ersten Nationalratssitzung nach der Wahl, fanden die ersten Klubsitzungen statt. Dabei wurden unter anderem die Spitzenpositionen fixiert. Bei der FPÖ gibt es auch in Sachen Abgeordneter noch einige Neuigkeiten.

Kein Baron im Parlament



Eine angekündigte Überraschung wird nun doch nicht passieren: Im Juni präsentierte die FPÖ einen Vertrauten Norbert Hofers, "Baron" Norbert Van Handel auf Platz 8 der Bundesliste. Ein Fixplatz für den Nationalrat, wie man damals glaubte.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Dies ist aufgrund des schlechten Wahlergebnisses nun doch anders: Van Handel wird nicht in den Nationalrat einziehen. Der zweifache Schlossbesitzer und Chef des elitären St. Georgs-Ordens hat den Einzug verpasst.

Auch ohne Sitz bleibt Hans-Jörg Jenewein, der sich im letzten Jahr als FPÖ-Fraktionschef im BVT-U-Ausschuss hervorgetan hatte.

Nationalratspräsident Hofer



Abgesehen davon sind durchaus erwartbare Dinge passiert: Parteichef Norbert Hofer wird als Dritter Nationalratspräsident nominiert und ziemlich sicher auch gewählt. Herbert Kickl wird wieder Klubobmann des FPÖ-Klubs im Parlament sein.

Und auch weiterhin ist klar: Sollte Philippa Strache ihr Mandat annehmen (was ja immer noch nicht fix ist), hat der blaue Klub eine Person weniger. Sie wird definitiv nicht Klubmitglied werden.

Markus Tschank, der - sollte sie verzichten - statt Philippa das Mandat bekommen würde, wäre jedoch sehr wohl Mitglied des FPÖ-Klubs. Tschank war in der vergangenen Legislaturperiode vom Nationalrat für Ermittlungen gegen ihn "ausgeliefert" worden.

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