"Heute" spielt für Masters of Dirt "Trainingsmatte"

Die neue Masters of Dirt-Show wird actionreich. "Heute" hat schon vorab einen (hautnahen) Eindruck bekommen. Und verlost 2x2 Karten für die Show am 13.3.

Von 13. bis 15. März wird es wieder laut. Zum 17. Mal gastieren die Freestyle-Profis von "Masters of Dirt" in der Stadthalle Wien. Im Rahmen der "Freestyle Evolution Tour" zeigen die 60 besten Freestyle-Athleten der Welt ihre waghalsigen Stunts. Dabei kommt alles zum Einsatz, was zwei oder vier Räder hat, manchmal kommen die Stunts auch auf zwei Kufen daher. Heute verlost zwei mal zwei Tickets für die Show am Freitag, 13. März (Start 20 Uhr).

"Wir haben den Anspruch, jedes Jahr neue Challenges zu zeigen und immer besser zu werden. Heuer warten auf die Besucher einige Neuheiten, etwa die 17-jährige Russin Arina Brabus, die als erste Frau weltweit auf ihrem BMX-Bike einen Doublebackflip zeigen wird oder das weltweit erste Snowmobile-Tandem", erklärt Masters-of-Dirt-Macher Georgie Fechter (32).

Fabio Wibmer zeigt "Geheim-Stunt" in luftiger Höhe

In insgesamt vier Shows sorgen auch Mountainbikes, BMX-Bikes, FMX-Bikes, Quads und ein Buggy sowie zahlreiche Flips, Double Flips und Triple Flips für gehörig Action und setzen dabei die Grenzen der Physik außer Kraft. Mit dabei ist heuer auch der Osttiroler BMX-Profi Fabio Wibmer (24), der mit seinem "Wibmer's Law"-Video zur echten Youtube-Sensation wurde. Der Stunt, den er in Wien zeigen wird, wird noch geheimgehalten, klar ist aber: die Action geht hoch hinaus.

Was genau sie unter Action verstehen, zeigten uns Georgie und BMX-Fahrer Clemens Kaudela (29) bei unserem Besuch im Warehouse von Masters of Dirt in Korneuburg (Niederösterreich). Gemeinsam mit meinem "Heute"-Kollegen André durfte ich bei einem BMX-Training als "Trainingsmatte" auf der Rampe liegen.

"Heute"-Redakteure als Trainings-Unterlage

"Einfach entspannt hinlegen und ruhig bleiben", lautet der Rat, den wir von Georgie und Clemens bekommen. Leichter gesagt als getan, denn wenn die beiden mit ihren BMX-Bikes nur Zentimeter über dem eigenen Körper hinweg segeln, steigt auch beim abgehärteten Redakteur der Puls. Schon bevor wir – hautnah – die Unterseite der Bikes zu sehen bekommen, spüren wir die Vibrationen der herandüsenden Fahrräder. "Wir haben hier nicht viel Platz zum Antreten. Deswegen müssen wir uns den Schwung für die Backflips beim 'Pushen' von der Rampe holen", erklärt Georgie.

Als "Statisten auf der Rampe" bekommen wir das live ab – nicht nur über die Schwingungen auf der Holzrampe, sondern auch über das Abrollgeräusch der Reifen und den Windzug der Räder, wenn sie über uns springen. Und verglichen zu dem, was die Wiener in der Stadthalle erwartet, ist das noch ein Kindergeburtstag. "Wir springen hier nur rund drei Meter. Bei der Shows gehen die Sprünge über 35 Meter", lacht Georgie.

Um das hinzubekommen, braucht es jahrelanges Training. "Ich habe als 12-Jähriger mit Babyhügeln begonnen", erinnert sich Clemens. Seitdem hat sich der Niederösterreicher zum echten Routinier hochgearbeitet. "Von mir können die Zuseher technisch saubere Stunts und Landungen erwarten", erklärt er. Seine Spezialität sind aber "Big Mountain Free Rides", also Sprünge im freien Gelände. "Der längsten Sprung, den ich je gemacht habe, war 29 Meter in Südafrika", grinst Clemens.

Neuer XXL-Airbag sort für Sicherheit

Damit dabei alles sicher bleibt, steht für die Athleten regelmäßiges Training an. Weil aber bei den waghalsigen Stunts immer etwas schief gehen kann, wird bei Masters of Dirt auch ständig an den Sicherheitsvorrichtungen gefeilt.

"Wir setzen heuer erstmals auf ein neues Landungskissen, dass besser abfedert, als herkömmlich Matten. Unser XXL-Airbag ist das weltweit größte einteilige Luftkissen, dass den Winkel der Landung nachbildet und so für mehr Sicherheit sorgt", erklärt Georgie. Nach steht das riesige Landungskissen vor der Warehouse im Business Park Wien Nord in Korneuburg.

Masters of Dirt Warehouse als öffentlicher Action-Spielplatz

Die rund 900 Quadratmeter große Lagerhalle wird voraussichtlich Ende Mai zum Abenteuerspielplatz für Actionfreunde. Für ein Jahr lang steht das Warehouse von Masters of Dirt dann für Skater, BMX-Fahrer und andere Adrenalin-Freaks für Trainings offen. "Der Platz ist limitiert, daher müssen wir Tagestickets verkaufen", so Georgie zu "Heute". Für zehn Euro pro Tag dürfen die Nutzer dafür mit den Masters of Dirt-Athleten abhängen, trainieren und sich Tipps holen.

"Uns geht es dabei auch um die Jugendförderung". Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio (Japan) werden heuer erstmals Wettbewerbe im BMX-Freestyle ausgetragen. "Österreich hängt hier im internationalen Vergleich noch ein wenig nach, es wäre aber schon toll, wenn wir einen Vertreter bei Olympia hätten", so Georgie.

Seinen Traum der Nachwuchsförderung will er auch mit einer Pump Track in Döbling umsetzen. Seit zwei Jahren ist er mit Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) bezüglich der Umsetzung am Kahlenberg im Gespräch. Fix entschieden ist bis heute aber nichts. "In Städten wie Barcelona oder auch in Österreich, zum Beispiel in Rust am Neusiedlersee oder in Unterstinkenbrunn gibt es schon öffentliche Pumptracks. Dass Wien als lebenswerteste Stadt der Welt hier auslässt, ist schon schade."

Alle Infos

Die "Masters of Dirt Freestyle Evolution Tour Vienna" findet von 13. bis 15. März in der Stadthalle Wien statt. Am Freitag wird eine Show geboten (20 Uhr), am Samstag zwei (14 und 20 Uhr), am Sonntag wieder eine (16 Uhr). Tickets gibt es ab 35,60 Euro, Kinder zahlen die Hälfte.

Alle Infos dazu findest du online hier.

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