"War im Tabak-Rausch": 3 Jahre Haft für Sexualtäter

Am helllichten Tag hatte ein junger Mann im Juni versucht, eine Frau in einer Bahnunterführung zu vergewaltigten. Die Erklärung des Afghanen (21): "Ich war high auf Kautabak".
Für eine 22-Jährige war am 25. Juni in Amstetten ein Alptraum wahr geworden: Um neun Uhr wurde sie in der Gschirmbachunterführung im Stadtgebiet von Amstetten von hinten plötzlich gepackt, der Angreifer hielt ihr den Mund zu, griff dem Opfer unter den Rock, versuchte die Strumpfhose herunterzureißen. In Todesangst wehrte sich die 22-Jährige mit Händen und Füßen, der Täter flüchtete („Heute" berichtete).

Da die Unterführung videoüberwacht ist, konnte die Polizei rasch einen Afghanen (21) als Verdächtigen ausforschen und den Verdächtigen schließlich bei einer Bushaltestelle festnehmen ("Heute" berichtete ebenfalls).

"War im Nikotin-Rausch

Beim Prozess in Sankt Pölten zeigte sich Abdul W. teilweise geständige, kam jedoch mit einer kuriosen Ausrede: „Ich habe damals Kautabak eingenommen und wusste nicht, was ich mache." Der Richter nahm ihm den Nikotin-Rausch nicht ab, verurteilte den Asylwerber zu drei Jahren unbedingter Haft. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

(Lie)

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