1:2! Rapid verliert Test-Kracher gegen HSV knapp

In einem flotten und offensiven Test musste sich Rapid Wien vor 10.700 Fans im heimischen Allianz Stadion dem HSV mit 1:2 geschlagen geben.

Rapid Wien hat die Vorbereitung für die neue Bundesliga-Saison mit einer knappen Niederlage abgeschlossen. Im Test-Kracher gegen den HSV gab es ein 1:2 im Allianz Stadion, für die Grün-Weißen traf Philipp Malicsek kurz nach der Pause.

Bei den Hütteldorfern debütierte Verteidiger Mateo Barac, auch Deni Alar durfte ein erstes Mal in Grün-Weiß im Allianz Stadion kicken. Bei den Gästen aus Hamburg fehlten weitgehend große Namen, einzig Ex-DFB-Kicker Lewis Holtby lief im Westen Wiens vor 10.700 Zuschauern ein.

Knasmüllner trifft die Stange

Rapid hatte in der ersten Halbzeit alles unter Kontrolle. Nach 20 Minuten wurde es erstmals gefährlich: Thomas Murg verzog knapp, nur kurz später scheiterte Veton Berisha an Tormann Julian Pollersbeck. In der 38. Minute war es noch enger, Christoph Knasmüllner knallte den Ball von der Strafraumgrenze an die Stange.

Mit der ersten gefährlichen Aktion gingen allerdings die Hamburger in Führung. Jairo Samperio dribbelte nach einem Corner die komplette Rapid-Verteidigung aus, Matti Steinmann musste kurz vor dem Pausenpfiff nur noch zum 1:0 einschieben.

Herrlicher Ausgleich

Nach der Halbzeit wurde fleißig durchgetauscht, auch Offensiv-Hoffnung Anrei Ivan durfte ran. Es dauerte nur eine Minute bis zum Ausgleich: Der ebenfalls eingewechselte Philipp Malicsek nahm sich aus 25 Metern ein Herz und traf ganz genau ins lange Eck zum 1:1.

Auch der HSV hatte Lust auf Fußball und zeigte sich abermals eiskalt. Rapid versuchte sich spielerisch aus der Bedrängnis zu befreien, das ging aber nach hinten los. Daiki Ito musste nach einer schönen Kombination nur noch ins leere Tor zur 2:1-Führung (58.) einschieben.

Ivan zeigt auf

Die Hütteldorfer hielten dagegen, vor allem Andrei Ivan war ein Aktivposten in der Offensive. Die beste Ausgleichsmöglichkeit ließ allerdings Aleks Kostic völlig alleine vor dem HSV-Tor liegen (72.). Am Ende blieb es bei der knappen 1:2-Niederlage.

Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel war trotzdem zufrieden: "Es ist eine Bestätigung für die Vorbereitung. Die Ansätze sind da, man sieht eine Weiterentwicklung. Der Weg passt, wir haben uns auch gut verstärkt im Kader. Wir können aber immer noch nachbessern, sollte es notwendig sein."

(Heute Sport)

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