Achtung, Gefahr!

1 m! Schneewalze trifft Österreich mit voller Wucht

Ein Italientief in Verbindung mit aus Nordwesten einfließender Kaltluft überrollt Österreich mit einer Schneewalze. Bis zu 1 m Neuschnee sind drin.

Wetter Heute
    Am Freitag (23.02.2024) kam es in Teilen Österreichs zu einem regelrechten Winter-Comeback mit gehörig viel Neuschnee.
    Am Freitag (23.02.2024) kam es in Teilen Österreichs zu einem regelrechten Winter-Comeback mit gehörig viel Neuschnee.
    extremwetter.tv / Markus Angerer

    Am Nachmittag und am Abend regnet und schneit es teils kräftig weiter, dabei bleibt die Schneefallgrenze von Unterkärnten bis zum Alpenostrand meist bei 1200 bis 1400 m. In Oberkärnten und Ostirol schneit es am kräftigsten, dort sinkt die Schneefallgrenze rasch bis in die meisten Täler.

    "Durch den schweren und nassen Schnee besteht die Gefahr von Schneebruch!", warnt Marcus Rubel von der Unwetterzentrale. In vier Bundesländern wurde Warnstufe Rot ausgegeben, besonders betroffen sind Osttirol, Oberkärnten sowie der Süden Salzburgs.

    Die aktuellen Schneewarnungen für Österreich.
    Die aktuellen Schneewarnungen für Österreich.
    UWZ

    Bis zu einem Meter Neuschnee

    In mittleren Lagen Osttirols, den Hohen Tauern oder in Oberkärnten fällt dieser als Nassschnee, auf dem Bergen schneit es kräftig. In tieferen Tallagen (400-600 m) wie zum Beispiel im Inn- und Ennstal, in Villach und im unteren Salzachtal geht sich meist nur vorübergehend eine dünne Schneedecke aus.

    Innerhalb von 24 Stunden sind in den Zentralalpen 30 bis 50 mm, im Süden 50 bis 80 mm und im Bereich der Karnischen Alpen auch bis zu 100 mm Niederschlag möglich – als Faustregel im Falle von Schnee: 1 mm entspricht 1 cm. In den Karnischen Alpen sind demnach bis zu einem Meter Neuschnee möglich.

    Die akkumulierte Neuschneemenge am Freitag laut Prognosen.
    Die akkumulierte Neuschneemenge am Freitag laut Prognosen.
    UBIMET

    In Unterkärnten handelt es sich aufgrund der höheren Schneefallgrenze um Starkregen, dabei fallen dort Mengen von rund 50 Liter pro Quadratmeter, im Bereich der Karawanken auch mehr.

    In der Nacht zum Samstag verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt unter nachlassender Intensität weiter Richtung Nordosten. Der kräftige Südwind im Osten lässt in der zweiten Nachthälfte nach und weht meist nur schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.

    So geht es weiter

    Der Samstag beginnt mit vielen Wolken und gebietsweise noch mit etwas Regen, oberhalb von etwa 800 bis 1000 m mit Schneefall. Die Neuschneemengen sind aber kaum noch nennenswert. Tagsüber fallen vom Tiroler Alpenhauptkamm bis nach Oberkärnten lediglich ein paar Tropfen bzw. Flocken, an der Alpennordseite und im Osten bleibt es aber trocken zunehmend sonnig auflockert. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen.

    VIDEO: Die aktuelle Wetter-Prognose in 70 Sekunden

    Am Sonntag halten sich im Donauraum sowie im Wein- und Waldviertel zunächst Nebelfelder, nach deren Auflösung setzt sich tagsüber meist der freundliche und sonnige Wettercharakter durch. Nur im Südwesten dominieren weiterhin die Wolken und in Osttirol, Oberkärnten und vereinzelt auch in Nordtirol fallen gelegentlich ein paar Tropfen, oberhalb von etwa 1000 m Flocken. Zudem frischt lebhafter bis kräftiger Südföhn, im Osten Südostwind auf.

    Der Montag verläuft im Nordosten überwiegend sonnig und trocken, von Vorarlberg bis in die Obersteiermark und Kärnten dominieren hingegen die Wolken. Am Alpenhauptkamm und in den südlichen Gebirgsgruppen fallen ab und zu ein paar Flocken bzw. unterhalb von 1200 m auch Tropfen, meist bleibt es aber trocken. Im Osten weht lebhafter bis kräftiger Südostwind, im Bergland bleibt es föhnig.

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      Pixabay/Heute

      Auf den Punkt gebracht

      • Eine Schneewalze hat Österreich mit bis zu einem Meter Neuschnee überrollt, was zu Warnstufe Rot in vier Bundesländern geführt hat
      • Besonders betroffen sind Osttirol, Oberkärnten und der Süden Salzburgs, mit der Gefahr von Schneebruch und Starkregen
      • Der Niederschlagsschwerpunkt verlagert sich in der Nacht zum Samstag weiter Richtung Nordosten, mit weiteren Wetterveränderungen am Samstag und Sonntag
      red
      Akt.
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