Ob Vertragsabschluss oder Kundenpflege - beim Geschäftsessen entscheiden oft die kleinen Dinge über Erfolg oder Misserfolg. Gute Tischmanieren sind dabei unverzichtbar und können deine Karriere fördern.
Wer die wichtigsten Regeln beherrscht, hinterlässt einen souveränen Eindruck. Doch viele sind unsicher, was heute noch gilt und was längst überholt ist.
Wie computerwoche.de berichtet, haben die Etikette-Expertinnen Anke Quittschau und Christina Tabernig von der Agentur korrekt! die wichtigsten Regeln zusammengestellt.
Die Serviette gehört auf den Schoß, noch bevor du die Speisekarte in die Hand nimmst. Bei einem vorbestellten Menü in größerer Runde wartest du hingegen, bis der erste Gang serviert wird.
Das Startsignal gibt der Gastgeber: Greift er zum Besteck, darf losgelegt werden. Das bekannte "Guten Appetit!" ist übrigens out - besser sind ein paar nette Worte mit erhobenem Glas.
Auch bei großem Hunger gilt: Der Brotkorb sollte nicht schon vor der Weinbestellung leer sein. Brot ist grundsätzlich eine Beilage zur Vorspeise. Wichtig: Brot wird in mundgerechte Stücke gebrochen und dann mit Butter bestrichen - nie geschnitten.
Einmal benutztes Besteck darf den Tisch nicht mehr berühren. Für eine Pause kreuzt du Messer und Gabel auf dem Teller, die Gabelzinken zeigen dabei nach unten. Löffel bleiben nie in der Tasse, sondern werden auf dem Unterteller abgelegt.
Bevor du nach Salz und Pfeffer greifst, solltest du die Speisen zuerst probieren. Das zeigt Respekt vor der Küche und dem Gastgeber.
Passiert doch mal ein Malheur, ist Souveränität gefragt. Bei einer heruntergefallenen Gabel einfach den Kellner um eine neue bitten. Triffst du mit einem umgestoßenen Glas deinen Tischnachbarn, entschuldige dich höflich und biete eine Reinigung an. Je öfter du diese Details übst, desto leichter fallen sie dir beim nächsten offiziellen Anlass.