Inferno in Niederösterreich

100 Hektar verbrannt – Löscharbeiten dauern noch Tage

Nach dem Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen versteckte Glutnester. An "Brand Aus" sei noch nicht zu denken.
Newsdesk Heute
06.08.2026, 08:09
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Auch einen Tag nach dem Großbrand im Föhrenwald in St. Egyden (Bezirk Neunkirchen) dauert der Feuerwehreinsatz an. Obwohl die Flammen am Mittwochabend unter Kontrolle gebracht werden konnten, sind die Nachlöscharbeiten noch lange nicht abgeschlossen.

Im Ö1-Morgenjournal schilderte Bezirksfeuerwehrkommandant Mario Lukas am Donnerstag die aktuelle Situation: "Von Brand Aus sind wir noch weit entfernt. Es gibt noch immer einzelne Stellen, wo sich Flammen entwickeln. Wir sind aktuell dabei, die Glutnester abzulöschen. Mit Brandsicherheitswache und Nachlöscharbeiten wird der Einsatz hier noch mehrere Tage dauern."

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Besonders schwierig seien die Glutnester unter dem Wurzelwerk. Deshalb müsse das gesamte betroffene Gebiet noch einmal kontrolliert und der Boden händisch umgedreht werden, so Lukas.

Mehr als 500 Feuerwehrleute im Einsatz

Der Brand war am Mittwochnachmittag ausgebrochen. Die Feuerwehr löste die höchste Brandalarmstufe aus, mehr als 500 Feuerwehrleute standen im Einsatz, in der Nacht waren es noch 250. Unterstützt wurden die Löscharbeiten vom Bundesheer mit mehreren Hubschraubern. Rund 100 Hektar Wald wurden von den Flammen erfasst.

Ursache noch völlig unklar

Wie das Feuer entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Aufgrund des starken Windes und der raschen Ausbreitung lasse sich der Brandherd derzeit nicht bestimmen. Erst nach dem offiziellen "Brand Aus" könne die Ursache ermittelt werden.

Die enorme Hitze und die hohen Temperaturen hätten den Einsatz zusätzlich erschwert. "Mit der vollen Ausrüstung kommt man hier an seine Grenzen." Um die Belastung zu bewältigen, seien die Mannschaften bereits drei Mal ausgetauscht worden. Die Waldbrandgefahr bleibt auf der höchsten Stufe.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.08.2026, 08:09