Am Montag hat die Polizei im Bezirk Zell am See an wechselnden Stellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Das wurde einem Lenker aus dem Tiroler Kitzbühel zum Verhängnis. Er wurde im Ortsgebiet von Mittersill mittels Radargerät mit 102 km/h geblitzt – und war damit mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Neben einer saftigen Geldstrafe muss der Mann mit dem Entzug des Führerscheins rechnen. Er wurde von der Polizei bei den zuständigen Behörden angezeigt. Genauso wie 116 weitere Fahrzeuglenker, die ebenfalls zu schnell unterwegs waren.
Kontrolliert wurde auch im Gemeindegebiet von Wals-Siezenheim entlang der Westautobahn (A1). Dabei wurde eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung in Richtung Wien auf einen 34-jährigen Autofahrer aus dem Flachgau aufmerksam, der sich riskant und mit teils rücksichtslosen und aggressiven Manövern durch den Straßenverkehr bewegte. Bei der Fahrzeugkontrolle stellte sich heraus, dass der Mann unter Drogeneinfluss war. Ein Suchtmittelschnelltest schlug positiv auf THC und Kokain an.
Der Lenker gestand den Polizisten, dass er jeden zweiten Tag Cannabis konsumiere und auch hin und wieder zusätzlich zu Kokain greife. Der Salzburger wurde in weiterer Folge der diensthabenden Amtsärztin zur klinischen Untersuchung vorgeführt, wobei die Fahruntauglichkeit festgestellt und die Weiterfahrt untersagt wurde. Der Führerschein wurde dem Mann bereits vor fünf Jahren abgenommen. Er wurde von der Polizei angezeigt.
Am Nachmittag fiel der Polizei in der Stadt Salzburg einen offensichtlich umgebauter PKW auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mittelschalldämpfer des PKW fehlte. Das Auto wurde daraufhin der KFZ-Prüfstelle der Landesregierung vorgeführt. Dort stellten die Techniker insgesamt zwei Vorschriftsmängel sowie fünf schwere Mängel am Fahrzeug des 24-jährigen Pinzgauers fest. Eine Anzeige wurde an die zuständige Behörde weitergeleitet. Das Fahrzeug muss zu einer neuerlichen Begutachtung vorgeführt werden.
In Strobl (Flachgau) lieferte sich ein Mopedfahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der Fahrer war am Montag mit seinem Fahrgast am Rücksitz im Ortsgebiet auf der Salzburgerstraße zu schnell unterwegs. Als er die Beamten bemerkte, versuchte er, sich mit waghalsiger Fahrweise und hohem Tempo der Kontrolle zu entziehen – zunächst mit Erfolg. Schließlich forschte ihn die Polizei aber nach Hinweisen von Zeugen aus. Er besaß weder eine gültige Fahrerlizenz noch war das Moped angemeldet. Zudem seien an dem Zweirad ohne Genehmigung meldepflichtige Änderungen vorgenommen worden, hieß es im Polizeibericht.