In der Silvesternacht kam es unmittelbar nach Mitternacht in Wieselburg zu einem Gebäudebrand. Die Feuerwehren Wieselburg Stadt & Land, Petzenkirchen/Bergland, Purgstall, Steinakirchen/Forst und Zarnsdorf wurden zu einem Wohnhausbrand der Alarmstufe B3 alarmiert.
In einem leerstehenden Nebengebäude, das als Lager diente, war aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen, heißt es seitens der Feuerwehr. Erste Löschversuche durch Anwohner blieben aufgrund der starken Rauchentwicklung erfolglos. Mehrere Atemschutztrupps mussten zur Brandbekämpfung in das Gebäude vorrücken. Zur Kontrolle musste ein Teil des Dachs geöffnet werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Menge an Brandgut als besonders aufwendig.
Fünf Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt 106 Einsatzkräften, die Polizei sowie das Rote Kreuz standen rund zweieinhalb Stunden im Einsatz. Die vollständige Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nahm darüber hinaus noch einige Zeit in Anspruch. Verletzt wurde niemand.
Insgesamt mussten die Feuerwehren um den Jahreswechsel (zwischen 31.12.2025 um 20 Uhr und 1.1.2026 um 4 Uhr) zu 130 Einsätzen ausrücken. Es standen 196 Feuerwehren mit 323 Fahrzeugen im Einsatz (Vorjahr: 92 Feuerwehren mit 154 Fahrzeugen).
Die Einsätze mit den meisten eingesetzten Kräften waren Gebäudebrände – nämlich in Leopoldsdorf im Marchfelde (Bezirk Gänserndorf), in Wieselburg (Bezirk Scheibbs) und in Ennsdorf (Bezirk Amstetten).