Übernahmekampf

14 Milliarden Euro: Evonik lehnt BASF ab

Die Übernahme wäre eine der größten in der Geschichte des Chemie-Riesen BASF. Doch Evonik weist das erste Angebot zurück.
Newsdesk Heute
29.09.2026, 08:52
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Der Spezialchemiekonzern Evonik hat ein Übernahmeangebot des größeren Rivalen BASF zurückgewiesen. Die Offerte sei als zu niedrig angesehen worden, berichteten Insider.

BASF soll rund 22,15 Euro je Aktie geboten haben - ein Aufschlag von gut 28 Prozent auf den Aktienkurs vor Bekanntwerden der Spekulationen. Das Essener Unternehmen wird damit inklusive Schulden mit rund 14 Milliarden Euro bewertet.

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Wie es auf n-tv heißt, fällt eine Schlüsselrolle bei einem möglichen Zusammenschluss der RAG-Stiftung zu, die 43 Prozent an Evonik hält. Im Kuratorium der Stiftung sitzt auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wuest.

Gewerkschaft warnt vor offenen Fragen

IG BCE-Chef Michael Vassiliadis, der sowohl im Kuratorium der RAG-Stiftung als auch im Aufsichtsrat von BASF sitzt, sieht bei einer möglichen Übernahme viele offene Fragen: "Ein Kauf eines erfolgreichen Unternehmens durch ein anderes werde für Standorte und Beschäftigte nicht allein dadurch zu einer Zukunftsgeschichte, dass das neue Gebilde größer werde."

BASF erklärte, eine mögliche Übernahme würde die eigenen Kerngeschäfte stärken. Das Unternehmen verfolge dabei einen "disziplinierten Ansatz". Ob der Konzern nachbessern wird, bleibt unklar.

red,29.09.2026, 08:52
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