Fast autofreie Anlage

146 neue Gemeindewohnungen im "Village im Dritten"

Der 17. Gemeindebau NEU ist fertig: 146 Gemeindewohnungen wurden nun im "Village im Dritten" in Landstraße an die Bewohner übergeben.
Wien Heute
23.02.2026, 07:59
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Auf den ehemaligen Aspanggründen in Wien-Landstraße ist ein neuer, lebendiger Stadtteil entstanden – mitten im "Village im Dritten" steht jetzt der 17. Gemeindebau NEU. Nun wurden die 146 neuen Gemeindewohnungen an der Ljuba-Welitsch-Promenade 18 an die künftigen Bewohner übergeben.

"Im 'Village' schaffen wir Wohnraum, der den Alltag wirklich erleichtert – mit gut nutzbaren Grundrissen, Gemeinschaftsräumen und viel Grün direkt vor der Haustür. So entsteht ein leistbares und sicheres Zuhause für hunderte Wienerinnen und Wiener", erklärt Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál (SPÖ).

Anlage weitgehend autofrei

Der Gemeindebau bietet 146 moderne Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, jeweils mit Balkon oder Loggia – viele davon schon mit Pflanztrögen und Rankgerüsten. Die flexiblen Grundrisse passen sich unterschiedlichen Lebenssituationen an – ideal für Singles, Familien oder Alleinerziehende, die ihren Alltag praktisch gestalten wollen.

Die klimafreundliche Energieversorgung sorgt dafür, dass die Betriebskosten langfristig stabil bleiben, wie es in einer Aussendung der Stadt heißt. Die Anlage ist weitgehend autofrei mit sicheren Wegen fürs Radfahren und einem großen Park als grünes Herzstück. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (SPÖ) betont: "Das ist ein Gewinn für unseren Bezirk und für alle, die hier ihr Zuhause finden".

Rund 350 neue Bewohner

Im begrünten Innenhof wurden Spiel- und Erholungsbereiche errichtet. Zwei Gemeinschaftsräume mit Waschküchen und einer Gemeinschaftsküche im Erdgeschoß erweitern die Wohnfläche. Ein Wintergarten mit direktem Zugang zum Hof, eine Radwerkstatt und zwei begrünte Gemeinschaftsterrassen bieten noch mehr Platz für Garteln und gemeinsame Aktivitäten. Das Nachbarschaftsservice wohnpartner begleitet den Einzug der rund 350 Bewohner.

Bei der Energieversorgung setzt man auf eine Mischung aus Fernwärme, hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmepumpen über Tiefensonden und Photovoltaik. Die Bauteilaktivierung sorgt dafür, dass im Sommer natürlich gekühlt und im Winter effizient geheizt wird. Wasserleitungen in den Betondecken temperieren das Gebäude, indem warmes oder kühles Wasser durch die Rohre fließt – so werden die Decken selbst zu großflächigen Heiz- und Kühlflächen und sorgen für ein angenehmes Raumklima.

Kühlender Grünvorhang

"Besonders wichtig ist die Bauteilaktivierung, die Wohnungen im Sommer angenehm kühlt und im Winter effizient heizt – und den Wohnkomfort deutlich erhöht", meint Wiener-Wohnen-Vizedirektor Philipp Wachter hebt hervor.

Die Fassade ist großflächig begrünt: Rankgerüste auf mehreren Ebenen bilden einen natürlichen, kühlenden Grünvorhang, der das Mikroklima verbessert und sommerliche Hitzeinseln reduziert. Regen- und Grundwasser werden ressourcenschonend für die Bewässerung verwendet und machen das Wohnumfeld noch nachhaltiger.

Effiziente Energieversorgung

Für die Wigeba ist das "Village im Dritten" ein echtes Vorzeigeprojekt: "Hier verbinden sich innovatives Bauen, ökologische Verantwortung und ein klarer sozialer Auftrag. Die umfassende Fassadenbegrünung, die effiziente Energieversorgung und die vielen gemeinschaftlichen Bereiche zeigen, wie moderner kommunaler Wohnbau aussehen kann", so Wigeba-Direktor Paul Steurer.

Mit dem Gemeindebau im "Village im Dritten" wurden bereits 17 Gemeindebauten NEU in zehn Bezirken an die Bewohner übergeben. Insgesamt bieten sie rund 4.200 Menschen ein leistbares, modernes und ökologisch nachhaltiges Zuhause. Neun weitere Gemeindebauten NEU mit über 1.000 Wohnungen in sieben Bezirken sind gerade in Bau. Insgesamt sind mehr als 5.700 Gemeindewohnungen für etwa 13.000 Wiener auf den Weg gebracht, bis 2030 kommen noch weitere 1.500 dazu.

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