Vor dem Landgericht Heilbronn hat der Prozess gegen einen 18-Jährigen begonnen, der im September 2025 einen 12-Jährigen mit seinem Auto überfahren haben soll. Der Bub starb noch am Tatort.
Laut Anklage sei der junge Mann "von Rache getrieben" gewesen und habe beschlossen, das Kind "als Mittel zur Machtdemonstration massiv abzustrafen".
Wie n-tv.de berichtet, eskalierte auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Niedernhall bei Heilbronn ein Streit zwischen den beiden. Das Kind soll dabei gedroht haben, das Auto des 18-Jährigen zu zerkratzen.
Der Angeklagte soll sich daraufhin "zutiefst gekränkt" gefühlt und den Buben verfolgt haben. Das Kind war mit dem Fahrrad unterwegs, als es vom Auto erfasst wurde. Sein 13-jähriger Freund konnte sich in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.
Die Mutter des getöteten Kindes verfolgte den Prozessauftakt unter Tränen. Der Angeklagte äußerte sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu seinem Lebenslauf. Über seinen Anwalt will er zudem eine Stellungnahme abgeben.