Frau auf Friedhof erstochen

Benzos, Messer: Protokoll der schrecklichen Bluttat

Eine 14-Jährige soll zugedröhnt mit Drogen ein Zufallsopfer regelrecht hingerichtet haben. Der genaue Ablauf der schrecklichen Tat ist nun bekannt.
Christian Tomsits
27.02.2026, 07:51
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Das erschütternde Gewaltverbrechen am Montag beschäftigt seither das Land – eine erst 14-Jährige wird verdächtigt, "aus purer Lust am Töten" eine zufällige Friedhofsbesucherin (64) mit einem Taschenmesser getötet zu haben.

"Heute" konnte den Ablauf der furchtbaren Tat recherchieren. Demnach wollte die dunkelhaarige Schülerin aus zerrütteten Verhältnissen am Montag wie auch in den Wochen davor nicht in die Schule gehen und blieb in ihrem WG-Bett in der MA 11 liegen. Später schlurfte der Teenager, der bereits seit seinem 10 Lebensjahr (!) unter Depressionen leiden soll, nach draußen.

Mit den Öffis ging es in Richtung Rennbahnweg. Weil sich das Mädchen an diesem Tag "ungewöhnlich unruhig und aufgeregt" gefühlt haben soll, besorgte sich die 14-Jährige (!) Benzos (vermutlich Xanax) von denen sie gleich die ganze Packung schluckte.

"Ich musste jemanden töten"

Demnach muss sie stundenlang unter massivem Drogeneinfluss gestanden sein, soll "psychotisch" geworden sein und habe "jemanden gesucht". Gegen 15 Uhr irrte sie zum Friedhof Baumgarten in der Nähe der WG. Über den Seiteneingang schlüpfte sie in den vertrauten Ort, den der melancholische Metal-Fan als morbiden Treffpunkt mit "wenigen Freunden" bereits kannte.

Astrid Wagner vertritt das erst 14-jährige Mädchen unter dringendem Mordverdacht.
Schreiner Daniel

"Ich musste jemanden töten, sonst hätte ich mir etwas angetan", soll das Mädchen später ausgesagt haben. Die Tatwaffe hatte es sich erst wenige Tage zuvor problemlos selbst im Internet bestellt. Um 15:45 Uhr wurde das 64-jährige Zufallsopfer von der Teenagerin vor einem Grab von hinten mit dem Taschenmesser attackiert – Ermittler berichten von einer unfassbaren Gewalteskalation.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Blutüberströmte Leiche

Die blutüberströmte Leiche sei von der Tatverdächtigen anschließend fotografiert worden – "für mich selber". Als die 14-Jährige wenig später "von der Psychose runterkam" habe sie es "nur an einen Freund verschickt". Dennoch machte kurz darauf das Bild anschließend auf Insta, Snap und sogar auf TikTok die Runde.

In der WG zog sich das kurdischstämmige Mäderl anschließend um und wurde von Betreuern bemerkt. Die stellten sie laut "Heute"-Infos sogar zur Rede, weil sie verdreckt war und völlig zugedröhnt wirkte.

Doch erst um kurz nach 17 Uhr ging die Alarmierung der Polizei los, der riesige Einsatz begann. Die Aussage der 14-Jährigen – sie wird von Astrid Wagner und Dominique Perl verteidigt – schockiert.

Sie will Stimmen hören und einfach nur "mir und anderen wehtun– ich weiß nicht, warum". Das psychiatrische Gutachten steht noch aus. Die beiden Anwältinnen wollten trotz  mehrmaliger "Heute"-Anfragen keine Stellungnahme abgeben. Die Unschuldsvermutung gilt.

{title && {title} } ct, {title && {title} } Akt. 27.02.2026, 12:02, 27.02.2026, 07:51
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