Auch Schwester amtsbekannt

"Höre Stimmen" – doch jetzt schweigt 14-Jährige eisern

Nach ihrem Geständnis flüchtete sich die 14-Jährige in Schweigen. "Heute" fand heraus: Bereits ihre Schwester geriet mit dem Gesetz in Konflikt.
26.02.2026, 19:11
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Bisher konnte von den Mordermittlern keine befriedigende Erklärung für die unfassbare Bluttat am Friedhof Baumgarten an einem Zufallsopfer (64) gefunden werden.

Eine 14-Jährige hatte – wir berichteten – auf eine Friedhofsbesucherin eingestochen, das blutüberströmte Opfer sogar noch mit dem Handy gefilmt. Das dunkelhaarige Mädchen mit stark vernarbten Unterarmen befand sich seit mehreren Monaten aufgrund von selbstverletzendem Verhalten in Absprache mit ihrer Mutter in der Obsorge der MA11.

"Fühle nichts"

Trotz intensiver medizinischer Behandlung eskalierte das verstörende Verhalten des Problem-Teenagers am Montagabend auf unvorhersehbare Weise – möglicherweise unter Drogeneinfluss – völlig. "Ich wollte einfach jemanden töten", soll die Verdächtige mit blutüberströmten Händen nach ihrer Festnahme als Grund für die Schock-Tat mit dem Taschenmesser angegeben haben – davor noch frech nach "einer Tschick" gefragt.

In der Einzelzelle hatte die 14-Jährige seither Zeit nachzudenken, beschreibt ihren Gemütszustand laut "Heute"-Infos nur mit folgendem Satz: "Ich fühle einfach nichts". Das Mädchen stammt aus schwierigen Verhältnissen, beide Eltern sind irakisch-kurdische Einwanderer. Der Vater, ein Taxifahrer, soll bereits seit Längerem verstorben sein.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte >

Strafen für Schwester

Das Mädchen wuchs bei der Mutter, die sie "über alles liebt" und zwei bereits erwachsenen Schwestern auf. Eine davon dürfte sich in der Wiener Tuning-Szene herumtreiben, kassierte für illegale Umbauten an diversen BMWs bereits saftige Strafen. Auch sie konnte zuletzt nicht mehr auf ihre kleine Schwester, die sie liebevoll "Pups" nannte, einwirken.

"Es geht mir schlecht. Ich höre Stimmen", sagte die 14-Jährige bei der U-Haft-Verhängung zur Richterin – seither schweigt sie eisern. Psychiaterin Gabriele Wörgötter soll sie nun rasch untersuchen. Star-Anwältin Astrid Wagner und Dominique Perl verteidigen, beide wollten auf "Heute"-Anfrage nichts zur Causa kundtun. Fest steht: Für das Mädchen gilt die Unschuldsvermutung.

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