2.500 Österreicher im Ausland wollen nicht heim

7.100 Österreicher aus 27 Ländern konnten bisher nach Österreich zurückgeholt werden. 3.500 Einheimische sind noch im Ausland, 1.000 davon wollen nach Hause.
"Wir haben den gesamten Planeten auf die Stufe "Hohes Sicherheitsrisiko" gestellt und die Österreicher aufgefordert, so schnell wie möglich die Heimreise anzutreten", erklärte Außenminister Alexander Schallenberg am Mittwoch.

Mittlerweile konnten bereits mit 37 Flügen insgesamt 7.100 Österreicher aus 27 Ländern auf fünf Kontinenten zurückgeholt werden. 3.500 Personen befinden sich aktuell noch im Ausland und sind auf der ganzen Welt verstreut.

1.000 Österreicher wollen heim

Laut Schallenberg wollen 1.000 Österreicher wieder in die Heimat zurück. Man sei mit ihnen in Kontakt, die Botschaften und Konsulate würden in allen Belangen helfen. 2.500 Personen möchten demnach aber nicht nach Österreich zurück.

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"Die Menschen wollen aus privaten oder beruflichen Gründen nicht heim", teilte Schallenberg bei der Pressekonferenz mit. Der Außenminister versicherte aber: "Wir werden niemanden im Stich lassen".

Jene Personen, die nach Hause möchten, erhalten weiterhin nach Kräften die Unterstützung des Außenministeriums. Wenn das alles nicht geht, wird vor Ort geholfen. Auch Notkredite von der Botschaft vor Ort sind eine Möglichkeit, wenn es wirklich gar kein Geld gibt, die Rückreise anzutreten.

Die "Höchste Reisewarnstufe" gilt laut Schallenberg aktuell für insgesamt 24 Staaten, darunter befinden sich nun auch Belgien, Portugal, Schweden und Brasilien und die Philippinen.



Quelle: Außenministerium (Stand 8. April)

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