Nach dem verheerenden Wohnungsbrand in der Effingergasse in Wien-Ottakring kämpfen zwei Kleinkinder weiter ums Überleben. Ein zweijähriger Bub und seine dreijährige Schwester werden nach wie vor intensivmedizinisch in Wiener Spitälern behandelt. Beide hatten beim Brand am Montag einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten – "Heute" berichtete.
Die Polizei stellte am Mittwoch klar, dass die Eltern kein Fehlverhalten treffe. "Somit gibt es keine Ermittlungen gegen die Eltern", sagte ein Polizeisprecher zur APA.
Auch die 14-jährige Schwester der beiden Kinder liegt mit leichten Verletzungen im Krankenhaus. Das Mädchen hatte während der Abwesenheit der Eltern auf die Geschwister aufgepasst und noch versucht, das Feuer selbst zu löschen.
Laut ersten Ermittlungen dürfte der Akku eines Handstaubsaugers den Brand ausgelöst haben. Gegen 16.45 Uhr waren Feuerwehr und Rettung alarmiert worden. Die Wohnung war bereits stark verraucht, als die Berufsfeuerwehr eintraf.
Besonders dramatisch: Noch während die Löschleitung vorbereitet wurde, durchsuchte ein Atemschutztrupp die Räume – und fand die beiden Kleinkinder reglos in einem Zimmer. Die Feuerwehrleute brachten die Geschwister sofort ins Freie und begannen in einem rauchfreien Bereich mit der Reanimation.