Drama pur in Dortmund! Zweitligist Paderborn lieferte Topklub Borussia Dortmund am Dienstag einen erbitterten Kampf um den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Einsatz blieb am Ende unbelohnt. Die Schwarz-Gelben setzten sich durch ein umstrittenes Tor von Erling Haaland in der Verlängerung mit 3:2 durch.
Für Dortmund sah zunächst alles nach einem leichten Arbeitstag aus. Emre Can brachte die Hausherren bereits in der sechsten Minute in Führung, Jadon Sancho legte nur zehn Minuten später nach (16.). Der 2:0-Vorsprung hielt bis zur Schlussphase. Dortmund sah, ohne zu dominieren, wie der sichere Sieger aus.
Dann kam Julian Justvan mit dem Anschlusstreffer, der den Gästen wieder Glauben verschaffte (79.). Dieser schwand in der fünften Minute der Nachspielzeit kurzfristig, als Erling Haaland zum 3:1 und der vermeintlichen Vorentscheidung einschob. Das Tor zählte aber nicht. Stattdessen bekam Paderborn praktisch mit dem Schlusspfiff auf der Gegenseite einen Foul-Elfmeter zugesprochen, den Prince Osei Owusu verwandelte (90+8.).
In der Verlängerung schlug Ex-Salzburger Haaland ein zweites Mal zu, musste aber wieder lange bangen, ob der Treffer Bestand haben würde. Nach Videostudium wurde das 3:2 gegeben, obwohl die TV-Aufnahmen die mögliche Abseitsposition nie zur Gänze aufklären konnten (95.).
Werder Bremen setzte sich im Parallelspiel mit 2:0 gegen Greuther Fürth durch. Kevin Möhwald (12.) und Felix Agu (73.) erzielten die Tore. Spannender ging es in den beiden Nachmittags-Partien zu, in denen Essen und Kiel jeweils den Viertelfinal-Einzug fixierten: