Oberösterreich

2,2 Millionen am Konto – dann Schock für Mann aus OÖ

Achtung, Falle! Immer wieder werden Menschen Opfer von dreisten Betrügern: Ein Mann (55) wurde von einer Frau reingelegt und um viel Geld geprellt.
Johannes Rausch
19.07.2023, 16:08
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Im Internet lernte ein 55-jähriger Unternehmer aus dem Salzkammergut eine Frau kennen. Sie tauschten sich über dies und das aus. Irgendwann malten sie sich sogar eine gemeinsame Zukunft aus. Doch plötzlich kam an einem Punkt dann das Thema Geld auf.

Vorsicht wenn es ums Geld geht

"Die Frau hat gesagt, sie lebt sehr gut und habe Anlagen, sie habe da gute Trading-Plattformen", erklärt Gerald Sakoparnig gegenüber dem ORF. Er leitet die Abteilung Betrug im Landeskriminalamt.

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Durch die Erwähnung der Trading-Plattform habe die Frau das Opfer neugierig gemacht. Daraufhin habe der 55-Jährige gesagt: "Na gut, wenn du erfolgreich bist, dann werde ich das auch probieren", so der Experte.

Sakoparnig warnt: Spätestens, wenn Geld erwähnt wird, solle man extrem aufpassen.

Insgesamt eine halbe Million Euro hat der Geschäftsmann dann investiert. Bei einem virtuellen Online-Konto – zu dem er einen Zugang hatte – wurde ihm vorgetäuscht, dass aus der Summe bereits 2,2 Millionen Euro geworden sein sollen.

Doch später musste der Mann schmerzlich erfahren: In Summe verlor er 500.000 Euro.

Polizei warnt vor bekannter Betrugsmasche

Anderes Bundesland, ähnliche Situation: Auch in Vorarlberg häufen sich wieder Anrufe von falschen Polizisten. Die Täter greifen dabei auf ein altbekanntes Betrugsmanöver zurück.

Am Telefon geben sich die Betrüger als Beamte aus und sagen, dass ein Familienmitglied in einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang involviert sei.

Außerdem sei der/die Angehörige in Haft. Um dem Gefängnis zu entgehen, müsse nun eine Kaution bezahlt werden, um das Familienmitglied aus der U-Haft entlassen zu können.

Abzocke auch in Salzburg

Auch im Bundesland Salzburg waren Betrüger unterwegs: Drei bislang unbekannte Personen haben am Vormittag des 18. Juli bei einer Druckerei im Pinzgau einen Druckauftrag abgegeben und im Anschluss abgeholt.

Bei dem Auftrag handelt es sich um eine Liste zum Eintragen von Spenden einer Hilfsorganisation. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser vermeintlich sozialen Vereinigung.