Politik

2.200 Euro pro Jahr mehr für dich – Raab rechnet vor

Als "historischen Schritt" betitelt Familienministerin Susanne Raab die Valorisierung der Familienleistungen. Sie soll 1,2 Millionen Familien helfen.
Rene Findenig
22.08.2023, 17:20
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Bereits seit Jahresbeginn werden die Familienleistungen in Österreich valorisiert beziehungsweise an die Inflation angepasst. "Konkret werden die Familienbeihilfe, der Mehrkindzuschlag und der Kinderabsetzbetrag, das Kinderbetreuungsgeld und der Familienzeitbonus sowie das Schulstartgeld nun jährlich valorisiert.

Für 2024 steigen die Mittel für die Familienbeihilfe damit um 477 Millionen Euro und das Kinderbetreuungsgeld um 118 Millionen Euro", so Familienministerin Susanne Raab. Die rechnet den Effekt mit einem Beispiel vor: Eine Familie mit zwei Kindern bekomme, je nachdem, welche Variante man beim Kinderbetreuungsgeld gewählt habe, zwischen 1.000 und 2.000 Euro mehr pro Jahr.

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"Historischen Schritt gesetzt"

Dazu komme die Familienbeihilfe plus der Kinderabsetzbetrag von rund 212 Euro mehr pro Kind, wenn das Kind unter drei Jahren ist. "Das bedeutet, bei einer Inflation wie jetzt, werden bis zu 2.200 Euro pro Jahr zusätzlich ausgezahlt", so die Ministerin.

"Mit der Valorisierung der Familienleistungen konnten wir einen historischen Schritt setzen und haben damit strukturelle Verbesserungen für die Familien in unserem Land geschafft. Das bedeutet, bei einer Inflation wie jetzt, bleiben den Familien bis zu 2.200 Euro pro Jahr mehr im Geldbörserl übrig. Das ist ein riesiger Fortschritt und wichtiges Geld für 1,2 Millionen Familien und 1,9 Millionen Kinder. Überhaupt sind die Familienleistungen mit 8 Milliarden Euro für 2023 so hoch wie noch nie und sind eine wesentliche Säule zur Unterstützung der Familien in Österreich", so Raab.

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