223 km/h durch Ortschaft: Schein Monate weg, Geldstrafe

Hier raste der Mann mit 223 km/h durch einen Ortsteil von St. Georgen bei Obernberg.
Hier raste der Mann mit 223 km/h durch einen Ortsteil von St. Georgen bei Obernberg.Daniel Scharinger
Ein 54-Jähriger raste mit 223 km/h durch eine Ortschaft im Innviertel. "Heute" hat erfahren, welche Strafe dem Lenker jetzt droht.

Die Wahnsinnsfahrt durchs Innviertel dürfte einen Lenker aus dem Bezirk Ried teuer kommen. Wie berichtet war der Mann am Montag mit unglaublichen 223 km/h durch Hofing in der Gemeinde St. Georgen bei Obernberg (Bez. Ried) gerast. 

Der Mann servierte auch noch eine originelle Ausrede: Er habe dringend in eine Werkstatt müssen, darum sei er so schnell unterwegs gewesen. 

Das hat auch nichts geholfen, er durfte vorerst zwar weiterfahren, wurde aber bei der Bezirkshauptmannschaft Ried angezeigt. 

Zwei verschiedene Verfahren

Was droht dem Mann nun für eine Strafe? "Es gibt zwei verschiedene Verfahren", erklärt Heidemarie Schachinger von der Bezirkshauptmannschaft im "Heute"-Gespräch. "Zum einen ein Führerscheinentzugsverfahren. Das sind bei einer Übertretung von mehr als 100 km/h mindestens sechs Monate", so die Expertin.

Bis zu 2.180 Euro Strafe

Daneben gibt es noch ein Verwaltungsstrafverfahren. Die Geldstrafe liegt bei mehr als 100 km/h Überschreitung bei "mindestens 150 Euro Strafe und höchstens 2.180 Euro Strafe", so Schachinger. Die tatsächliche Strafe dürfte etwa in der Mitte, bei rund 1.000 Euro liegen. 

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