Am Sonntag geriet der Wildoner Badesee (Steiermark) in Aufruhr: Mehrere Jugendliche zogen zwei Tretboote ins Wasser – obwohl die Boote nicht schwimmfähig waren – und ließen sie untergehen. Die Sportgeräte waren am Ufer abgestellt, um für die Saison neu bemalt zu werden.
"Das war nicht nur eine dumme, sondern auch eine sehr riskante Aktion", warnt Betreiber Thomas Mayer in der Kleinen Zeitung. Die Boote waren nicht abgedichtet, die Ballastschrauben geöffnet. Hätten sie sich in tieferem Wasser befunden, hätten die Jugendlichen mitsamt den Booten untergehen können. Bei den niedrigen Temperaturen wäre hätte das schnell ein böses Ende nehmen können.
Die Bergung war aufwendig: Ein Kranwagen musste die rund 250 Kilogramm schweren Boote aus dem Wasser heben. Mayer schätzt den Schaden für Reparatur und Bergung auf rund 2500 Euro. "Es ist wirklich ärgerlich. Das ist kein Kinderjux, sondern echte Sachbeschädigung", sagt er.
Wer die Tat beging, war schnell klar. Ein Passant entdeckte die Jugendlichen auf den Booten und alarmierte die Polizei. Die Beamten ertappten die Jugendlichen auf frischer Tat – Anzeige folgte.