Meteorologe lässt aufhorchen

30 cm Neuschnee! Jetzt kommt es noch einmal heftig

Die Wetterwende in Österreich geht mit einem heftigen Kälteeinbruch einher. In Teilen des Landes fiel Schnee, neue Gewitter sind bereits im Anmarsch.
Wetter Heute
12.05.2026, 12:42
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Im Vergleich zu Montag hat es verbreitet um rund 10 Grad abgekühlt. Im Westen war die Abkühlung nicht ganz so stark, im Südosten dagegen fiel der Temperatursturz dagegen sogar noch etwas stärker aus, sagt UBIMET-Experte Konstantin Brandes. "Mehr als 7 bis 14 Grad gehen sich heute nicht mehr aus, gestern noch gab es einen Sommertag im Nordburgenland und im östlichen Niederösterreich."

Laut seiner Prognose wird die kommende Nacht "spannend": Die Wolken lockern auf, der Wind schläft ein und die Luftmasse ist weiterhin noch recht kalt. "Das heißt, die Temperaturen sinken mit Ausnahme des östlichen Flachlands auf unter +5 Grad. Lokal geht sich auch noch einmal Frost aus, so z.B. im Großteil des Berglandes, im Mühl- und Waldviertel und lokal auch in der Südsteiermark", schildert der Meteorologe auf "Heute"-Anfrage.

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In der Nacht auf Dienstag hatte es bereits geschneit. In den westlichen Nordalpen schwebten bis etwa 800 m hinab Schneeflocken. Ab ca. 1000 m waren die Landschaft sogar leicht angezuckert. Brandes: "Oben auf den Bergen gab es in Vorarlberg, Tirol und Salzburg sogar 10 bis 30 cm Neuschnee."

Neuschneemengen seit Montag:

  • 9 cm Schröcken
  • 6 cm Warth
  • 4 cm Hintertux
  • 3 cm Obergurgl
  • 1 cm Neustift + Berwang

Insgesamt ist es am heutigen Dienstag aber schon deutlich ruhiger. "Die Luft ist förmlich 'draußen'", scherzt der Wetter-Experte. In den kommenden Stunden fällt in Unterkärnten und im Süden der Steiermark und des Burgenlandes noch kräftiger und teils gewittrig durchsetzter Regen mit 20 bis 30 l/m².

Für Wien gibt es aber Entwarnung: "Heute keine Unwetter. Ansonsten ist noch der Nordwestwind erwähnenswert, der lokal mit 60 bis 80 km/h auffrischt. In Summe tut sich aber nix Spektakuläres/Gefährliches mehr."

Die weitere Prognose im Detail

Der Mittwoch startet laut Prognose von www.ubimet.at trocken und verbreitet sonnig, nur örtlich mit Restwolken. Ab dem Vormittag stellt sich generell ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, an der Alpennordseite bilden sich harmlose Quellwolken. Ganz im Westen zieht es gegen Abend allerdings zu, und die Schauerneigung steigt ein wenig an. Der Westwind lässt etwas nach, weht aber im Donauraum und am Bodensee noch lebhaft. Nach einem frischen, im Bergland sogar leicht frostigen Start erwärmt sich die Luft auf 13 bis 20 Grad.

Am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, gehen an der Alpennordseite von der Früh weg immer wieder Schauer nieder. Abseits davon zeigt sich zwischen einigen Wolkenfeldern noch zeitweise die Sonne, im Tagesverlauf breiten sich dichte Wolken und schauerartig verstärkter Regen über weite Landesteile aus. Bis Mittag noch freundlich bleibt es im Süden und Südosten, nachfolgend wird es dort lokal gewittrig. Die Temperaturen erreichen je nach Sonne 9 bis 20 Grad.

Der Freitag beginnt meist trocken und im Nordosten örtlich noch mit etwas Sonne. Rasch zieht es aber zu und am Vormittag breiten sich neuerlich Schauer aus, im Süden sowie in Vorarlberg regnet es in der zweiten Tageshälfte zeitweise kräftig. Am ehesten trocken bleibt es in Oberösterreich. Im Osten weht mäßiger Südostwind, am Bodensee frischt am Abend lebhafter Westwind auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 19 Grad.

Am Samstag stellt sich trübes und häufig nasses Wetter ein, lediglich im Donauraum und im östlichen Flachland lässt sich anfangs noch ab und zu die Sonne blicken. Besonders im Bergland regnet es kräftig, im Westen schneit es neuerlich gegen 1400 bis 1200 m herab. Ganz im Osten und Südosten sind vereinzelt auch Blitz und Donner dabei. Von West nach Ost liegen die Höchstwerte zwischen 6 und 18 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.05.2026, 12:55, 12.05.2026, 12:42
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