Am Montag nähert sich aus Nordwesten die Kaltfront Tiefs Doreen, in deren Vorfeld steigt das Schauer- und Gewitterrisiko landesweit schon ab den Mittagsstunden rasant an.
ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber spricht bereits am Vormittag vom "Ende der großen Trockenheit". Verschiedene Wettermodelle zeigen: "Es wird in ganz Österreich nass."
Die Unterschiede bei den Regenmengen dürften aber recht groß ausfallen. Mancherorts ist mit 60 Litern pro Quadratmeter zu rechnen, im Osten ist es oft nur ein Bruchteil (10-20 l/m²).
Die Gewitter können teils heftig ausfallen, Starkregen und Hagel mit Durchmessern von 0,5 bis 2 cm mit sich bringen. Entsprechend wurden von der UWZ beinahe für das ganze Land Unwetter-Vorwarnungen ausgegeben.
Länger trocken und freundlich bleibt es laut Prognose von www.ubimet.at dagegen im äußersten Südosten, hier ziehen erst in den Abendstunden erste gewittrige Schauer auf. Die Temperaturen erreichen zuvor von West nach Ost 14 bis 24 Grad.
Am Dienstag überquert die Kaltfront die Alpenrepublik und bringt eine spürbare Abkühlung mit kräftig auffrischenden Nordwestwind mit sich. Die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen auf 900 Meter ab. Erst am Nachmittag ist eine Wetterbesserung in Sicht.
Am Montag ziehen nördlich der Alpen von Beginn an Schauer durch, während es im Osten und Südosten noch überwiegend trocken bleibt. Im Tagesverlauf nimmt die Schauer- und Gewitterneigung verbreitet zu, besonders im Osten können die Gewitter örtlich kräftig ausfallen.
Der Wind frischt an der Alpennordseite lebhaft bis kräftig aus West auf, im äußersten Süden weht noch föhniger Südwestwind. Es werden 14 bis 24 Grad von West nach Südost erreicht.
Der Dienstag bringt zunächst noch von Vorarlberg bis in den Südosten verbreitet Schauer, auch im Norden sind kurze Schauer nicht ausgeschlossen. Schnee ist in den Morgenstunden im westlichen Nordalpenbereich oberhalb von rund 800 m ein Thema. Im Tagesverlauf geht die Schaueraktivität merklich zurück, am längsten unbeständig bleibt es im Bergland.
Am Nachmittag setzt sich meist noch die Sonne durch. Der Wind weht besonders im Norden und Osten kräftig aus Nordwest. Mit maximal noch 7 bis 15 Grad – letztere nur noch ganz im Süden – kühlt es deutlich ab, die Schneefallgrenze sinkt im Norden teilweise auf etwa 1000 m ab.
Der Mittwoch bringt meist einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix, nur vom Westen bis in die Obersteiermark ziehen hochliegende Wolkenfelder durch und im Bergland bilden sich ein paar Quellwolken. Meist bleibt es aber trocken, nur Richtung Arlberg können ein paar Tropfen fallen.
Der Wind lässt nach und weht maximal noch mäßig aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen dabei maximal 12 bis 18 Grad.