Nach einem frühsommerlichen Wochenende mit meist 20 bis 25 Grad wird der Montag noch einmal recht angenehm warm. Allerdings nähert sich aus Nordwesten die Kaltfront Tiefs Doreen, in ihrem Vorfeld werden Unwetter erwartet!
"Aktuell bestehen Vorwarnungen für kräftige Gewitter – und das im Großteil des Landes mit Ausnahme des äußersten Südostens sowie Vorarlberg und des Tiroler Oberlandes", beschreibt UBIMET-Meteorologe Konstantin Brandes die labile Wetterlage.
Im Laufe des Vormittags greifen nämlich Regenschauer auf Tirol und Oberkärnten über und ab den Mittagsstunden steigt die Schauer- und Gewitterneigung bei lebhaft auffrischendem Westwind an der gesamten Alpennordseite sowie im Osten an.
"Besonders von der Obersteiermark bis ins östliche Flachland können die Gewitter lokal auch kräftig ausfallen mit Starkregen und Hagel mit Durchmessern von 0,5 bis 2 cm", warnt Brandes – das gilt auch für die Bundeshauptstadt!
"Auch in Wien steigt heute die Gewittergefahr deutlich an, besonders im Zeitraum zwischen 13 und 20 Uhr kann es in der Bundeshauptstadt krachen. Neben kräftigem Regen und Böen um 70 km/h sind auch Hagelkörner von 1 bis 2 cm Durchmesser möglich".
Die Kaltfront selbst überquert uns in der kommenden Nacht. Dahinter strömt deutlich kühlere Luft vom Nordatlantik heran. Am Dienstag liegen die Höchstwerte deshalb nur noch zwischen 7 und 14 Grad! Die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen auf 900 Meter, regional sogar kurzzeitig bis 700 Meter, ab.
Am Montag ziehen laut Prognose von www.ubimet.at nördlich der Alpen von Beginn an Schauer durch, während es im Osten und Südosten noch überwiegend trocken bleibt. Im Tagesverlauf nimmt die Schauer- und Gewitterneigung verbreitet zu, besonders im Osten können die Gewitter örtlich kräftig ausfallen.
Der Wind frischt an der Alpennordseite lebhaft bis kräftig aus West auf, im äußersten Süden weht noch föhniger Südwestwind. Es werden 14 bis 24 Grad von West nach Südost erreicht.
Der Dienstag bringt zunächst noch von Vorarlberg bis in den Südosten verbreitet Schauer, auch im Norden sind kurze Schauer nicht ausgeschlossen. Schnee ist in den Morgenstunden im westlichen Nordalpenbereich oberhalb von rund 800 m ein Thema. Im Tagesverlauf geht die Schaueraktivität merklich zurück, am längsten unbeständig bleibt es im Bergland.
Am Nachmittag setzt sich meist noch die Sonne durch. Der Wind weht besonders im Norden und Osten kräftig aus Nordwest. Mit maximal noch 7 bis 15 Grad – letztere nur noch ganz im Süden – kühlt es deutlich ab, die Schneefallgrenze sinkt im Norden teilweise auf etwa 1000 m ab.
Der Mittwoch bringt meist einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix, nur vom Westen bis in die Obersteiermark ziehen hochliegende Wolkenfelder durch und im Bergland bilden sich ein paar Quellwolken. Meist bleibt es aber trocken, nur Richtung Arlberg können ein paar Tropfen fallen. Der Wind lässt nach und weht maximal noch mäßig aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen dabei maximal 12 bis 18 Grad.
Der Donnerstag startet vor allem entlang der Nordalpen dicht bewölkt und von Vorarlberg bis Oberösterreich bereits stellenweise nass. Abseits davon zeigt sich zwischen einigen Wolkenfeldern noch zeitweise die Sonne. Im Tagesverlauf breiten sich die dichten Wolken und schauerartig verstärkte Regen zunächst in den Norden, am Nachmittag auch in den Süden und Südosten aus. Im Norden weht mäßiger bis lebhafter Westwind, im Südosten überwiegt mäßiger Südwind die Temperaturen liegen maximal zwischen 10 und 20 Grad.
Am Freitag überwiegen landesweit die Wolken, die Sonne zeigt sich daher kaum. Dazu ziehen von Vorarlberg bis Oberösterreich Schauer durch, die sich bis in den Osten ausbreiten, die Schneefallgrenze sinkt stellenweise auf 1300 m ab. Im Süden und Südosten setzt im Tagesverlauf Regen ein, der sich zwischenzeitlich intensiviert. Der Wind bleibt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen maximal noch 7 bis 17 Grad.