30 Prozent pfeifen auf Outdoor-Maskenpflicht in Wien

Am Stephansplatz hielten sich die meisten Wiener nicht an die Maskenpflicht
Am Stephansplatz hielten sich die meisten Wiener nicht an die MaskenpflichtLeserreporter
Seit Donnerstag gilt in Wien an neuralgischen Orten eine FFP2-Maskenpflicht. Ein Großteil hält sich daran, so die Polizei. Aber es gab auch Anzeigen.

In der Wiener Innenstadt muss seit vergangenem Donnerstag am Donaukanal, dem Schwedenplatz, dem Stephansplatz und dem Karlsplatz mit dem anschließenden Resselpark sowie dem Maria-Theresien-Platz zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum eine FFP2-Maske getragen werden. Rund 70 Prozent der Menschen halte sich daran, bestätigte Franz Ruf, der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Montagabend in der ZiB 2. Bei 30 Prozent würden Polizistinnen und Polizisten intervenieren müssen – die meisten reagieren laut Ruf dann kompromissbereit. Nur in sehr wenigen Fällen müsse tatsächlich eine Anzeige gelegt werden. 

524 Lockdown-Anzeigen

Wie von "Heute" berichtet, versahen während der Osterfeiertage österreichweit im Schnitt etwa 8.000 Beamtinnen und Beamte pro Werktag ihren Dienst; am Wochenende war es es etwas mehr als die Hälfte. Die Bilanz: Von 1. bis 4. April wurden 13.339 Lokale und Veranstaltungsstätten überprüft und 432.762 Kontrollen an Österreichs Grenzen durchgeführt. Insgesamt wurden 524 Anzeigen wegen der Missachtung von Ausgangssperren und 2.241 Anzeigen sowie 500 Organmandate aufgrund von Verstößen gegen das COVID-19-Maßnahmengesetz erstattet, dazu zählen Verstöße wie das Missachten des Mindestabstands sowie die Nichteinhaltung der Maskenpflicht. Strafen von bis zu 1.450 Euro drohen.

Nehammer: "Professionell"

Gelobt hat auch der Innenminister, der im Vorjahr noch für ein Durchtrennen von Infektionsketten mit der Flex plädiert hatte, die Arbeit der Exekutive: "Die Polizistinnen und Polizisten die an diesem Wochenende im Einsatz standen, haben einmal mehr ihre Professionalität im Umgang mit den besonderen Herausforderungen der Pandemie unter Beweis gestellt", so Karl Nehammer (ÖVP).

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