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300€! Balkan-Polizei geht rigoros gegen Touristen vor

Die Adria-Metropole Split duldet heuer keine Exzesse betrunkener Urlauber mehr! Auch Oben-Ohne-Touristen sollen nun tief ins Börserl greifen.

Robert Cajic
In Split (Kroatien) setzt die lokale Polizei neue Benimm-Regeln durch.
In Split (Kroatien) setzt die lokale Polizei neue Benimm-Regeln durch.
Screenshot Tiktok

In Kroatien heißt es ab diesem Sommer Schluss mit lustig: Seit kurzem gilt im Urlaubs-Hotspot Split neue Benimm-Regeln, die Touristen mitunter viel Geld kosten können. Für Wildpinkler, Brunnenbader und schwer Betrunkene werden bis zu 300 Euro fällig – lokale Beamte nehmen sich die Rowdys bereits zur Brust.

Polizei verwarnt Touristen mit Megafon-Rufen

Auf Tiktok filmte ein Nutzer einen Streifenwagen in der Altstadt von Split. Auf Streife entdeckten die Beamten einen jungen Mann, der ohne T-Shirt am Leib durch die Urlaubs-Metropole schlenderte. Unverzüglich hielt der Polizeiwagen, mittels Megafon verwarnte ein Polizist den Mann: "Das kostet 300€", so der Polizist.

Rasch zog sich der Mann sein T-Shirt wieder an – Strafe gab es letztendlich keine. Nicht nur mit erhöhtem Polizeiaufgebot gehen die lokalen Behörden gegen eskalierende Gäste vor: Auf Hinweisschildern in der Stadt werden Touristen auf das Verbot von Alkoholkonsum, Wildpinkeln, Lärmbelästigungen und freizügigen Spaziergängen – ausgenommen Strände – hingewiesen.

Mit der rigorosen Strafen-Aktion wolle man nicht die steigende Zahl der Touristen unterbinden, sondern dem teilweise ausufernden Sauftourismus in der Küstenstadt entgegenwirken. Die Entscheidung des Stadtrats über den "Strafen-Katalog" erfolgte aufgrund von Beschwerden von Bewohnern sowie von Touristen selbst über zahlreiche Zwischenfälle in der Stadt. Diese beklagten sich über junge Menschen, die auf Straßen urinierten oder betrunken auf der Straße lagen – mehr dazu hier.

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