Die "Heute"-Story über die vierte Option am Stimmzettel für die Befragung hat am Mittwoch für große Aufregung gesorgt. Die Partei war um Beruhigung bemüht:
Wer mit den drei Kandidaten nicht einverstanden ist, kann sein Kreuzerl beim vierten Kreis – "Keine*n der genannten Bewerber*innen" – machen.
Parteimanager Deutsch begründet das so: Der Papier- müssen mit dem Online-Fragebogen ident sein. Per Post könne man einen leeren Fragebogen retournieren, digital ginge das technisch nicht. Es müsse aber online möglich sein, weiß zu wählen.
In der Vorstandssitzung, in der das Procedere fixiert wurde, hatten mehrere Mitglieder auf die Streichung der vierten Option gedrängt, berichten Teilnehmer gegenüber "Heute“. Argument: Die Befragung müsse seriös ablaufen. Auch am Mittwoch übten Genossen Kritik.
Auf Twitter hagelte es Kritik und den Vorwurf, die Befragung verwässern zu wollen. Mehrere User schlugen als vierten Kandidaten die "Krone"-Giraffe vor, die sich aus Jux beworben hatte.
Ungeachtet der Turbulenzen bittet ORF III die Kandidaten zu großen Einzelinterviews: Am 27. April ist Andreas Babler Gast bei Lou Lorenz, am 4. Mai Hans Peter Doskozil und am 5. Mai Pamela Rendi-Wagner (jeweils 20.15 Uhr).
Nach dem Wirbel um den SPÖ-Stimmzettel für die am Montag startende Mitgliederbefragung fragte "Heute" nach, ob noch Änderungen vorgenommen werden. Die Antwort: Nein. Immerhin sei der Stimmzettel im Vorstand einstimmig beschlossen worden. Nachsatz: "Auch mit den Stimmen aus dem Burgenland."