4 von 5 Heute.at-User gegen Parkpickerl-Chaos

Ein vernichtendes Urteil, das die Heute.at-User der Entscheidung von grün und Rot zur Ausweitung des Wiener Parkpickerls im Herbst ausstellen. 80 Prozent der Leser wehren sich gegen die Einführung des neuen Konzepts.

Schon vor der von SPÖ und Grünen geplanten Befragung steht fest, dass zum Fiasko der Stadtregierung werden könnte. 4 von 5 Heute.at-User sprechen sich gegen das Parkpickerl aus, weiteren 4 Prozent ist die Einführung egal - denn sie sind sowieso nur mit den Öffis in Wien unterwegs. Nur knapp 16 Prozent stehen hinter der Entscheidung von Bürgermeister Michael Häupl (S) und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G).

Kopfschütteln gibt es in den Kommentaren auch zum genauen Prozedere. Dass die Stadtregierung die Ausdehnung des Pickerls beschlossen hat und es erst später - wobei die Fragen noch nicht fixiert sind -, regt auf. "Zuerst kassieren und dann erst fragen, die Rot-Grün-Regierung macht es den Geldwucherern unserer Zeit einfach nach", schreibt etwa Alexander K. "Typisch Österreich", meint Helga T.

Auch Kritik aus den eigenen Reihen

Doch auch parteiintern regt sich ungewohnter Widerstand. "Mit der Ausweitung des Parkpickerls in Wien im Herbst und der erst danach stattfindenden Volksbefragung werden nicht nur die WienerInnen, sondern auch die vielen niederösterreichischen PendlerInnen vor den Kopf gestoßen", schießt sich der NÖ-Landesgeschäftsführer der SPÖ, Günter Steindl, auf die Wiener Kollegen ein. Er fordert Gespräche zwischen Wien und Niederösterreich.

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