Österreich schwitzt bei Temperaturen von teils über 40 Grad. Für Fleischermeister Markus Dormayer ist deshalb klar: "Es macht für mich heute keinen Sinn mehr", sagt er im Gespräch mit "Heute".
Der beliebte Fleischer schließt seinen Betrieb am Dienstag und Mittwoch bereits um 13 Uhr. Der Grund: Er will seine Mitarbeiter vor der Hitze schützen.
"Meine Leute machen alles für mich, jetzt gebe ich ihnen etwas zurück", sagt Dormayer. Statt weiter im Geschäft zu schwitzen, sollen sie sich lieber abkühlen. Auch an seine Kunden richtet er einen Rat: "Sie sollen lieber ins Bad gehen oder sich daheim vor der Hitze verstecken."
Dazu kommt, dass die Hitze auch das Geschäft bremst. "Wir machen bei der Hitze viel weniger Geschäft", erzählt der Fleischermeister.
Den Nachmittag nutzt Dormayer ganz entspannt. "Ich schmeiße den Griller an. Ich will mit dem Kochen die Wohnung nicht noch mehr aufheizen." Danach bleibt sogar Zeit für eine Runde Playstation. "Das habe ich ein halbes Jahr nicht mehr geschafft."
Und wenn die Temperaturen doch zu viel werden? Dann hat der Fleischer einen besonderen Rückzugsort: den Kühlraum seines Geschäfts. "Da hat es etwa fünf Grad, da kann ich sogar einen Mantel anziehen."