"Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der hohen Verbräuche in Wien wird Wiener Wasser, der Hauptwasserlieferant von Laab im Walde, die Wasserzufuhr in unserer Gemeinde ab sofort einstellen", teilte die Kommune am 31. Juli via Facebook mit.
Amtsleiter Thomas Stagl erklärt gegenüber "Heute": "Es gibt einen speziellen Paragraphen im Wiener Wassergesetz, dass Wien bei Knappheit die bevorzugte Gemeinde ist." Eine Abschaltung in der Form "hat es noch nicht gegeben" – bisher nur bei technischen Wartungen.
Für Laab im Walde blieb aber die Wasserversorgung mit der Umstellung auf die Triestingtaler Leitung aufrecht. Mit der Zweitleitung stehe aber nur eine geringere Menge zur Verfügung. Stagl: "Wir müssen achtsam sein, Wasser ist ein kostbares Gut. Und man weiß nicht, wie lange die Trockenperiode anhält."
Im Alltag solle man auf einen möglichst geringen Verbrauch, etwa beim Kochen und Duschen, achten. Auf private Autowäschen und das Neubefüllen von Pools und Planschbecken sollte verzichtet werden. Dies sei wichtig, um die Versorgungssicherheit in der Gemeinde weiter zu gewährleisten.
Laut Wiener Wasser sei Laab im Walde 24 Stunden (von Donnerstag bis Freitag) mit der zweiten Leitung versorgt worden. Die Drosselung der Wasserversorgung aller entlang der Hochquellleitung gelegenen Gemeinden ist aktuell noch aufrecht, heißt es gegenüber "Heute". Grund: Der derzeit unüblich hohe Verbrauch.