Extremwetter

44,4 Grad im März: Rekord-Hitze in den USA

Im Westen der USA wurden extreme Temperaturen gemessen. Klimaexperten sehen den menschengemachten Klimawandel als Ursache.
Newsdesk Heute
21.03.2026, 22:52
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Der Westen der USA erlebt eine beispiellose Hitzewelle. An vier Orten in der Wüstenregion nahe der Grenze zwischen Kalifornien und Arizona wurden am Freitag Extremtemperaturen von 44,4 Grad Celsius gemessen - ein absoluter Rekordwert für den Monat März.

Bereits 65 Städte haben neue März-Höchstwerte verzeichnet. Im kalifornischen Death Valley herrschten 40 Grad, und selbst im sonst kühlen San Francisco kletterte das Thermometer auf 29 Grad.

Die internationale Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) schlägt Alarm: "Eine solche Hitzewelle zu dieser Jahreszeit wäre in einer Welt ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel praktisch unmöglich." Trotz allgemein steigender Temperaturen sei mit einer solchen Hitze nur etwa alle 500 Jahre zu rechnen.

Staudamm auf Hawaii droht zu brechen

Während im Westen die Hitze dominiert, kämpft Hawaii mit dem Gegenteil. Nach starken Regenfällen droht der Wahiawa-Staudamm im Norden der Insel Oahu zu brechen. Rund 5500 Menschen wurden aufgefordert, das Gebiet sofort zu verlassen.

"Wir haben Rettungskräfte, die von Tür zu Tür gehen", erklärte der stellvertretende Kommunikationsleiter der Stadtverwaltung Honolulu. Im Zentrum und an der Nordküste von Oahu sei die Lage "sehr ernst".

Bis Ende der Woche wird mit weiteren Niederschlägen gerechnet. Für einen Großteil von Hawaii gilt eine Hochwasserwarnung.

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