Extreme Hitze mitten im März: Im Südwesten der USA purzeln derzeit Temperatur-Rekorde. In Arizona wurde nun ein historischer Höchstwert gemessen.
In einer Wüstenregion nahe Martinez Lake kletterte das Thermometer am Donnerstag auf 43,3 Grad Celsius – so heiß war es im März in den USA noch nie. Die Gegend liegt im Yuma-Desert an der Grenze zwischen Arizona und Kalifornien. Laut US-Wetterdienst wurde damit der bisherige Rekord von 42,2 Grad aus dem Jahr 1954 übertroffen.
Schon am Vortag war dieser alte Wert eingestellt worden, nun folgte der neue Extremwert. Auch in Kalifornien wurden mehrere Orte mit Temperaturen um die 42 Grad gemessen, darunter Cathedral City nahe Palm Springs sowie der Ort Thermal nordöstlich von San Diego, berichtet "ABC News"
Der Zeitpunkt ist besonders ungewöhnlich: Die Hitzewelle traf die Region am letzten Tag des Winters. In Thermal könnten die Temperaturen sogar weiter steigen – dort wurden für Freitag ebenfalls bis zu 43,3 Grad prognostiziert.
"Zum Vergleich: Der erste Tag mit 40 Grad im Jahr wird normalerweise erst am 22. Mai erreicht", teilte der US-Wetterdienst mit.
Die extreme Hitze sorgt in zahlreichen Städten für neue Rekorde – darunter Phoenix, San Diego, Los Angeles, Las Vegas und San Francisco. In Phoenix wurden 40,6 Grad gemessen, so früh im Jahr gab es dort seit fast 40 Jahren keine derart hohen Temperaturen mehr. Wanderwege rund um die Stadt wurden wegen der Gesundheitsgefahr durch die Hitze gesperrt.
Auch Las Vegas meldete mit 35 Grad einen neuen März-Rekord. Insgesamt liegen die Temperaturen derzeit um 20 bis 30 Grad über dem üblichen Niveau für diese Jahreszeit. Erst ab Sonntag wird mit einer leichten Abkühlung gerechnet.