Große Polizeiaktion in der Nacht auf Donnerstag! Der uniformierte Fahrraddienst der Wiener Landesverkehrsabteilung führte gemeinsam mit Beamten der Stadtpolizeikommanden Innere Stadt, Landstraße und Ottakring einen bezirksübergreifenden Schwerpunkt gegen Verkehrsrowdys auf Fahrrädern und E-Scootern durch – die Bilanz hat es in sich.
Insgesamt wurden 170 Organmandate verhängt – dabei kassierte die Polizei 6.660 Euro an Strafen. Zusätzlich gab es 117 Anzeigen wegen unterschiedlichster Verkehrsdelikte.
Besonders auffällig waren mehrere manipulierte E-Scooter. Bei Kontrollen auf einem mobilen Rollenprüfstand stellte die Polizei in vier Fällen massive Überschreitungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fest. Statt der zulässigen 25 km/h erreichten die E-Scooter 42 bis 47 km/h – fast doppelt so schnell wie erlaubt.
Doch damit nicht genug: Ein Lenker war mit einem E-Scooter unterwegs, dessen Motor satte 2.400 Watt leistete. Erlaubt sind lediglich 600 Watt. Die Motorleistung überschritt den gesetzlichen Grenzwert damit um das Vierfache.
Mit der nächtlichen Schwerpunktaktion wollte die Wiener Polizei die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Durch die konsequenten Kontrollen und Strafen soll verhindert werden, dass manipulierte E-Scooter und rücksichtslose Verkehrsteilnehmer andere Verkehrsteilnehmer gefährden.