"So etwas noch nie gesehen!"

Star-Geigerin aus Wien gerät am Balkan in  Feuerinferno

Ausnahme-Musikerin Lidia Baich verbringt ihren Urlaub in Montenegro. Ein unglaubliches Unwetter wird ihr wohl ewig in Erinnerung bleiben.
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22.07.2026, 15:29
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Bereits vor Tagen warnten lokale Wetterdienste der Adrai vor stürmischem Wetter, schweren Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen mit bis zu 120 km/h – Dienstagabend wütete das Unwetter dann auch in Montenegro. Dort verbringt Geigerin Lidia Baich derzeit ihren Urlaub – ihre Fotos zeigen die dramatischen Szenen vor Ort.

Unwetter-Spektakel in Montenegro

Was als entspannter Sommerurlaub begann, wurde für Star-Geigerin Lidia Baich zu einem unvergesslichen Erlebnis der gefährlichen Art. Die Musikerin wurde in Montenegro Zeugin einer spektakulären Darbietung der Naturgewalten – mit meterhohen Waldbränden, heftigen Gewittern und grellen Blitzeinschlägen.

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"Dieses Erlebnis wird mir ewig in Erinnerung bleiben", so Baich zu "Heute". Am späten Abend hatte sich ein immer stärkeres Gewitter über dem Meer zusammengebraut. Die Blitze hätten die pechschwarze Nacht im Sekundentakt taghell erleuchtet. Auch auf Social Media teilte sie die überwältigenden Erlebnisse mit ihren Followern: "So etwas habe ich noch erlebt!!"

Als sie das Naturschauspiel von der Terrasse aus beobachten wollte, sah sie plötzlich, dass nicht nur der Himmel lichterloh in Flammen stand: Auf einem nahegelegenen Bergrücken fraß sich eine meterhohe Feuerwand durch den Wald in der Nähe des Urlaubs-Hotspots Dobra Voda. Der Brand war laut Baich nur rund 15 Autominuten entfernt, die Feuerwehr stand bereits im Einsatz.

Feuer, Blitz und dann der Regen

Besonders eindrucksvoll sei der Anblick der riesigen Rauchsäule gewesen, die von den Blitzen immer wieder blutrot erleuchtet wurde. "Es war, als würden Himmel und Erde sich gegenseitig anzünden", beschreibt die Geigerin die dramatischen Szenen. Trotz der bedrohlichen Lage gab es später Entwarnung: Das Feuer breitete sich bergauf aus und entfernte sich damit von den meisten Dörfern.

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Dann die endgültige Wende: Mit dem einsetzenden Regen verlor der Waldbrand langsam an Kraft. Die Blitze wurden seltener, die glühenden Brandherde auf dem Bergrücken erloschen nach und nach. "Ich bin tief beeindruckt und ergriffen vom Wirken und von der unermesslichen Größe und Kraft der Naturmächte", fasst Baich ihre dramatische Urlaubsnacht zusammen.

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