Diese Bestellung ging schief

910-€-Handy vor Haustür gestohlen, Wiener selbst schuld

Ein Wiener wartete auf sein nagelneues Handy, doch auspacken konnte er das neue Smartphone samt Paket nie: Es wurde vor seiner Haustüre gestohlen.
Community Heute
22.07.2026, 08:58
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Äußerst ärgerlicher Vorfall für "Heute"-Leser Ahmed! Der junge Wiener unterschrieb am 9. Juli einen Tarifwechsel bei seinem Handyanbieter – im Zuge dessen schaffte er sich ein neues Samsung Galaxy S26 Ultra an.

Dieses hätte nur einen Tag später per Zustellung bei ihm daheim ankommen sollen, doch dazu kam es nie. Besonders brisant: Laut DPD ist der Wiener selber schuld.

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Abstellgenehmigung mutiert zu Diebstahl-Falle

Das Paket wurde laut DPD am 10. Juli um 9.18 Uhr vor seiner Wohnungstür in Wien-Favoriten zugestellt. Als der Wiener nach eigenen Angaben nur zwei Minuten später die Wohnung verließ, war das Handy bereits verschwunden. "Es ist sehr komisch und verdächtig", sagt er.

Für die Lieferung gab Leser Ahmed eine Abstellgenehmigung, sodass das Paket vor seiner Wohnungstür abgelegt werden durfte. Das bestätigte auch der Paketlogistikdienst DPD auf Anfrage von "Heute".

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Ahmed habe "nach Erhalt der Zustellankündigung via E-Mail selbstständig über unsere Paketmanagement-Plattform myDPD eine Umverfügung des Pakets vorgenommen und dabei angegeben, dass das Paket vor der Haustüre abgestellt werden soll".

Deshalb ist Ahmed selbst schuld

"Nach der Zustellung kontaktierte uns der Herr und teilte mit, dass sich das Paket nicht vor der Türe befinde. Wir informierten ihn daraufhin umgehend darüber, dass das Paket durch uns dokumentiert am vereinbarten Ort zugestellt wurde. Diesen Nachweis haben wir ihm auch zukommen lassen", so DPD weiter.

Auf dem Schaden bleibt Ahmed jetzt sitzen, denn: "Wenn von Empfängern eine Abstellgenehmigung erteilt wird, erfolgt die Zustellung an den gewünschten Ort entsprechend dieser Anweisung. Damit geht die Haftung an den Empfänger über."

Wiener muss verlorenes Handy drei Jahre weiterzahlen

Der Betroffene erstattete zwar bei der Polizei eine Anzeige – bislang aber ohne Erfolg. Besonders ärgerlich: Trotz des Diebstahls muss er nach eigenen Angaben weiterhin die vereinbarten Raten von rund 50 Euro monatlich für das Smartphone im Wert von 910 Euro bezahlen – für die nächsten drei Jahre.

Der Wiener hofft dennoch, dass das verschwundene Samsung Galaxy S26 Ultra noch gefunden wird und bittet mögliche Finder, das Gerät bei der Polizei abzugeben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.07.2026, 13:05, 22.07.2026, 08:58