Der Schulstart in Oberösterreich soll am 25. Jänner stattfinden. Das ist zumindest der derzeitige Stand. So ganz genau weiß niemand, ob der Termin hält. Auch nicht in der Bildungsdirektion OÖ, die derzeit im ständigen Kontakt mit Ministerium und Krisenstab des Landes steht.
Wenn die Schulen aufsperren, wird es aber noch keinen "normalen" Unterricht geben können. Wie wird der Unterricht aussehen? Diese Infos haben wir aus der Bildungsdirektion OÖ bekommen:
Es wird wieder auf einen Schichtbetrieb umgestellt, damit weniger Schüler auf einmal in den Schulen sind.
Wie der Schichtbetrieb genau aussehen wird, ist noch unklar. Gespräche dazu laufen, bis Mitte nächste Woche wird es Klarheit geben. Beim letzten Lockdown konnten alle Schulen autonom wählen, ob sie ein Reißverschlusssystem (einen Tag Unterricht, einen Tag daheim, usw.) oder ein Blocksystem (zwei Tage Unterricht, drei daheim, dann drei Tage Unterricht, zwei daheim) verwenden. Das ist diesmal anders.
Alle Schulen in OÖ sollen nämlich DASSELBE System im Schichtbetrieb verwenden.
Welcher Betrieb das in OÖ sein wird, entscheidet sich erst. Es gibt aber Zahlen zum letzten Lockdown. Da wählten 60 Prozent das Reißverschlusssystem, 30 Prozent das Blocken (und bei den anderen 10 % waren die Klassen so klein, dass sie bleiben konnten).
Neu sind in jeder Schule eigene Krisenteams, die für einen guten Ablauf sorgen sollen.
Die Teams bestehen aus Schulleitern, Lehrern, Schulärzten, IT-Experten. Die Größe variiert je nach Schule.
Wie zuletzt gilt abseits der Volksschulen eine Maskenpflicht im Unterricht.
Einmal wöchentlich finden FREIWILLIGE Testungen der Schüler und Lehrer statt.
Volksschüler bekommen dabei die Tests mit nach Hause.