Der Sommer ist da, und viele zieht es an den Strand. Doch was nach erholsamen Urlaubstagen oft bleibt: trockene Haarlängen, Haarbruch und gereizte Kopfhaut. Friseur und Haar-Experte Tom Hannemann kennt die typischen Probleme nur zu gut.
Als Content Creator und Speaker im Beauty-Bereich sieht er jedes Jahr nach der Urlaubssaison dieselben Schäden. Dabei ließen sich viele davon mit einfachen Maßnahmen vermeiden.
Wie chip.de berichtet, sind es vor allem fünf häufige Fehler, die dem Haar im Urlaub zusetzen - und nicht nur die Sonne ist schuld.
So schön offene Haare am Strand aussehen - für die Haarstruktur sind sie nicht ideal. Wind, Reibung und UV-Strahlung setzen den Haaren zusätzlich zu. Besser: Haare locker zusammenbinden oder flechten. Ein Hut schützt zudem die Kopfhaut.
Viele denken erst nach dem Strandtag an Pflege. Sinnvoller ist es, das Haar bereits vorher zu schützen. Ein feuchtigkeitsspendendes Leave-in-Spray bildet einen Schutzfilm gegen Salz- und Chlorwasser.
Salzwasser entzieht den Haaren Feuchtigkeit und raut die Schuppenschicht auf. Deshalb sollte es möglichst bald ausgespült werden. Eine kurze Dusche am Strand reicht oft schon, um die größten Rückstände zu entfernen.
Zitronensaft oder Kamillentee gelten im Internet als natürliche Methode, um Haare aufzuhellen. Davon rät der Experte dringend ab. Vor allem Zitronensaft kann in Kombination mit UV-Strahlung phototoxische Reaktionen auslösen und die Kopfhaut stark reizen.
Sonne und Hitze entziehen dem Haar besonders viel Feuchtigkeit. Im Urlaub darf daher ruhig etwas mehr Pflege sein. Eine Haarmaske oder Produkte mit einer Extraportion Feuchtigkeit helfen, Trockenheit und Haarbruch vorzubeugen.
Der Rat des Friseurs: Die beste Sommerpflege ist oft erstaunlich unspektakulär - Haare zusammenbinden, Hut aufsetzen und dem Haar regelmäßig Feuchtigkeit zurückgeben. Denn Schäden zu vermeiden ist deutlich einfacher, als sie nach dem Urlaub wieder auszugleichen.