Shampoo ist kein Haar-, sondern ein Kopfhautprodukt. Gereinigt werden sollte in erster Linie die Kopfhaut, nicht die Längen. Genau hier beginnen die meisten Fehler, erklärt Beauty-Experte Tom Hannemann.
Ein Fehler, den er ständig sieht: viel zu viel Produkt. Stattdessen empfiehlt er zwei kleine Portionen Shampoo pro Durchgang. Gestartet wird im Nacken- und Hinterkopfbereich, danach folgt der Oberkopf.
Wie chip.de berichtet, sind grundsätzlich zwei Waschgänge sinnvoll: Der erste entfernt Talg, Schmutz und Stylingreste, der zweite reinigt die Kopfhaut wirklich tief. Besonders Menschen, die viele Stylingprodukte oder Trockenshampoo verwenden, profitieren davon.
Man kann verschiedene Shampoos problemlos miteinander kombinieren - zum Beispiel zuerst ein Tiefenreinigungsshampoo, danach ein pflegendes oder medizinisches Shampoo. Produkte gegen Schuppen oder Juckreiz brauchen Zeit zum Einwirken und werden oft viel zu schnell ausgespült.
Die Längen und Spitzen müssen meist gar nicht intensiv gereinigt werden. In vielen Fällen reicht der herunterlaufende Schaum völlig aus. Ausnahmen sind Nutzer von viel Trockenshampoo, intensiven Stylingprodukten oder Leave-ins.
Eine gute Nachricht: Tägliches Kopfhautwaschen ist laut Studien absolut unproblematisch - und kann bei manchen Hautproblemen sogar hilfreich sein. Der Mythos, tägliches Waschen schade den Haaren, ist laut Hannemann nicht korrekt.
Der häufigste Fehler am Ende: Die meisten Menschen spülen Shampoo nicht gründlich genug aus. Shampoo-Rückstände können aber Irritationen, Juckreiz oder sogar Kontaktallergien verursachen. Der Experten-Tipp: Lieber den Kopf und die Haare 30 Sekunden länger spülen als zu kurz.