Krypto-Queen Ruja Ignatova soll Anleger rund um den Globus um Milliarden betrogen haben - und ist seit Jahren untergetaucht.
Die gebürtige Bulgarin gründete das Unternehmen OneCoin Ltd. und warb ab etwa 2014 mit einer angeblichen Kryptowährung um Investoren. Dabei soll sie falsche Versprechen gemacht und Menschen gezielt zu Einzahlungen bewegt haben.
Anleger wurden dazu gebracht, Geld auf spezielle Konten zu überweisen, um sogenannte OneCoin-Pakete zu erwerben. Der Schaden ist enorm: Im Zuge des Systems sollen Opfer weltweit um mehr als vier Milliarden Dollar betrogen worden sein.
Ignatova stand bis Oktober 2017 an der Spitze des Unternehmens. Kurz vor ihrem Verschwinden wurde es für sie ernst. Am 12. Oktober 2017 wurde sie in den USA angeklagt, ein Haftbefehl folgte.
Wenige Tage später, am 25. Oktober, reiste sie von Sofia nach Athen - danach verliert sich ihre Spur. Die Vorwürfe wiegen schwer: In einer späteren Anklage geht es unter anderem um Betrug, Geldwäsche und Wertpapierdelikte.
Seither wird international nach der sogenannten Krypto-Queen gefahndet. Ermittler gehen davon aus, dass sie nicht allein unterwegs ist. Möglicherweise wird sie von bewaffneten Begleitern geschützt.
Zudem könnte sie ihr Aussehen verändert haben, etwa durch Schönheitsoperationen. Auch ihre Reiserouten bleiben unklar. Mit einem deutschen Pass könnte sie sich in mehreren Ländern bewegen, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Deutschland oder Griechenland.
Seit Jahren fehlt von Ruja Ignatova jede Spur - doch die Jagd nach der Krypto-Queen geht weiter! Ihr Kopfgeld beträgt mittlerweile stolze 5 Millionen Dollar.