Seit Montag kämpften Einsatztrupps in der deutschen Stadt Timmendorfer Strand um das (Über-)Leben eines gestrandeten Wals. Mehrere Versuche, den Meeressäuger wieder in die Ostsee zu bringen, scheiterten. Auch schweres Gerät half nicht, um dem Wal eine spektakuläre Rettung zu ermöglichen.
Am Freitagmorgen kann nun aber doch ein Happy End vermeldet werden. Das Tier konnte sich laut Aussagen von Wissenschaftlern "aus eigener Kraft" befreien, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
Meeresbiologe Robert Marc Lehmann sagte laut AFP, dass das Tier über Nacht seine Kräfte gesammelt habe und in weiterer Folge davongeschwommen sei. Dabei dürfte das Tier auch von den Arbeiten rund um seine Position profitiert haben. Am Donnerstag waren den ganzen Tag über Bagger im Einsatz gewesen, die eine Rinne gruben, um dem Wal Platz zu schaffen