Russland habe die Beratungen in New York "aufgrund der anhaltenden Angriffe auf zivile Infrastruktur im Iran, darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen" beantragt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Sprecher des russischen UN-Botschafters.
Die USA, die in diesem Monat den Vorsitz im Sicherheitsrat inne haben, setzten die Sitzung demnach für 10.00 Uhr (Ortszeit, 15.00 Uhr MEZ) an. Israel und die USA hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen, die sich vor allem gegen Mitglieder der iranischen Führung und militärische Infrastruktur richten.
Am ersten Tag des Iran-Krieges waren bei einem Angriff auf eine Grundschule in der südiranischen Stadt Minab nach Angaben der iranischen Behörden mehr als 160 Kinder getötet worden.
Wie die "New York Times" unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse einer Untersuchung des US-Militärs berichtete, schlug aufgrund eines Fehlers bei der Zielerfassung ein US-Marschflugkörper vom Typ Tomahawk in der Schule ein.
Der UN-Menschenrechtsrat wird am Freitag bei einer Sitzung in Genf ebenfalls über den tödlichen Angriff auf die iranische Schule beraten.
Teheran reagiert seit Kriegsbeginn mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region. Die iranischen Streitkräfte haben zudem die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, weitgehend gesperrt.