150 Tote im Iran

Angriff auf Mädchenschule – Bericht belastet USA

Bei einem Angriff auf eine Schule im Iran sollen mehr als 150 Menschen getötet worden sein. Laut einem Bericht sollen die USA verantwortlich sein.
Newsdesk Heute
06.03.2026, 16:57
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Nach einem tödlichen Angriff auf eine Schule im Süden des Iran steht laut einem Medienbericht möglicherweise das US-Militär in der Verantwortung. Bei der Attacke könnten mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen sein.

Die "New York Times" berichtete am Freitag, dass eine Auswertung von Satellitenbildern, Videos und Veröffentlichungen in Online-Medien darauf hindeute. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk sprach von einem "absolut tragischen Vorfall" und forderte eine rasche Untersuchung.

Mädchenschule getroffen

Laut dem Bericht wurde eine Mädchenschule in der Stadt Minab getroffen. Der Angriff ereignete sich demnach, während US-Streitkräfte Ende Februar einen nahegelegenen Marinestützpunkt der iranischen Revolutionsgarden attackierten.

Der iranische Präsident Masud Peseschkian beschuldigte die USA und Israel, die Grundschule mit Raketen angegriffen zu haben. In Teheran wird der Vorfall als "Kriegsverbrechen" bezeichnet.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, ließ eine mögliche Beteiligung der USA offen. Auf die Frage, ob US-Streitkräfte an dem Angriff beteiligt gewesen seien, sagte sie: "Nicht, dass wir wüssten."

Nicht "absichtlich" eine Schule angreifen

US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Montag gegenüber Journalisten, die USA würden nicht "absichtlich" eine Schule angreifen. Nach seinen Angaben untersucht das Pentagon den Vorfall derzeit.

Mehr als 150 Todesopfer

Der Iran spricht von mehr als 150 Todesopfern. Laut staatlichen Medien fanden am Dienstag Trauerfeiern für mindestens 165 Menschen statt, darunter zahlreiche Schülerinnen.

Die Stadt Minab liegt nahe der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten für Öl- und Gastransporte weltweit. Seit die Revolutionsgarden die Meerenge für gesperrt erklärt haben, ist der Schiffsverkehr dort nahezu zum Erliegen gekommen.

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